Lesetipp: Feinstoffliches Fingerspitzenwissen

Yohji Yamamoto kam kürzlich für einige Veranstaltungen nach Berlin, darunter eine Modenschau, in der der japanische Modemacher Highlights seines 30-jährigen Schaffens präsentierte (hier geht es zum Bericht).

Eine FAZ Journalistin bekam die Gelegenheit Yamamoto während seiner Zeit in Berlin zu treffen. In Feinstoffliches Fingerspitzenwissen schildert sie sehr persönlich und detailgenau ihr Zusammentreffen mit der japanischen Legende.

Von Yohjis Flüsterton, der im Laufe des Gesprächs auch auf Verene Lueken, so heißt die Dame von FAZ, übergreift, bis hin zum  fachmännischen Abtasten der Jacke der Journalistin durch Yamamoto.

Im Interview spricht Yamamoto über die Vorfreude auf das Altern, die Beschleunigung des Modezyklus, erste Reisen nach Europa, Frauenkörper und Termindruck.

Der bedeutungsvollste Satz des Artikels stammt übrigens nicht von Yamamoto, sondern von der Journalistin selbst, sie schreibt über die Mode des Japaners:

“Yamamoto ist ein Künstler, der im Widerspruch ganz bei sich ist. Seine Mode ist sehr teuer, richtet sich aber nicht an ein glamouröses Publikum. Die Leute, die seine Kleider tragen sollten, können sie sich oft nicht leisten. Wenn man aber mal ein Stück hat, ein Hemd oder Kleid, eine Hose, ein Jackett oder einen Mantel, dann bleiben diese Dinge auf Jahre, manchmal Jahrzehnte bei einem. So gesehen, sind sie dann nicht so teuer.”

Den ganzen Artikel könnt ihr bei den von uns verehrten Kollegen der FAZ lesen. 

Foto: Andreas Pein

Category: Lesetipp

Tags: faz, Feinstoffliches Fingerspitzenwissen, Yohji Yamamoto

Von: David Kurt Karl Roth

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