Lesetipp: Berliner Modewoche – Um Knopf und Kragen (FAZ)

Yes! Wir haben’s geschafft! Dank unserer Party steht in der FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG – der letzten Bastion konservativen Denkens in Deutschland, Lieblingszeitung meines Professors für Politische Geschichte, wichtigste ernstzunehmende Tageszeitung des Landes und immer noch viel zu unhandlich in der Druckausgabe seiende Gazette – nun etwas von “Bitches” und “Pussies”. 

Über den ersten Tag der Modewoche und unseren Terror-Auftakt in der Nacht schrieb Florian Siebeck, der, wie man auf obigem Foto von der Party unschwer erkennen kann, brutal mitgefeiert hat und außerdem großer Fan des Fashion Week-Hauptsponsors zu sein scheint, folgende toughen Zeilen:

“Feiern geht aber immer. Die Messe „Bread & Butter“ trank und tanzte am Flughafen Tempelhof in die Modewoche hinein. Und in Prenzlauer Berg tropfte gar der Schweiß von der Decke, auf der inoffiziellen Eröffnungsparty der Modewoche, veranstaltet vom anarchischen Männermode-Blog „Dandy Diary“ im Bunker der Alten Königstadt-Brauerei. Schäferhunde schlichen wie hungrige Raubkatzen eine Empore entlang und murrten.

Hunderte schreckte das nicht ab – einige noch mit heiserer Kehle vom Tag zuvor im Bergi. Die Bässe ließen Lungenflügel beben, auf der Bühne reichlich „Bitches“ und „Pussies“ und Krieg und Terror. Der Hotspot der Subkultur zog aber dieses Mal auch Modemanager an und als Sponsor sogar die Marke „New Yorker“. Was Events angeht, sind die Berliner eben noch immer Weltklasse. Bei dieser Location war sogar an alles gedacht: Je tiefer man die Treppen hinabstieg, um so weniger Handys hatten Empfang. Kein Netz, kein Facebook: Die Terror-Party war am Ende recht erholsam.”

Wenn unsere Party für Florian Siebeck der “Hotspot der Subkultur” ist, dann ist – Ehre wem Ehre gebührt – Florian Siebeck für uns der Hotspot der Subkultur innerhalb der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Willkommen im Team, Flosi!

Kick Ass!

(Den gesamten Artikel gibt es hier zu lesen.)

Von: Carl Jakob Haupt

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