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NEWS

 

Lesetipp: “Ausrufezeichen der Mode”

Die FAZ hat ein Interview mit dem englischen Modemacher Paul Smith geführt. Ein Mann, der seit Jahren bekannt ist für seine ungwöhnlich farbenfrohe Garderobe. Anlass des Interviews ist sein neues Buch “Paul Smith A-Z”.

Die FAZ spricht mit ihm über, na klar, das neue Buch, Blumenmuster, Ringelsocken und Stilhelden wie Nick Cave. Der englische Gentleman Paul Smith teilt mit uns in Ausrufezeichen der Mode seine Meinung zum derzeitigen Stand der Männermode.

Mr. Smith, in den siebziger Jahren trugen Sie Anzüge in Lila und Hemden mit Blumenmuster. Was tragen Sie heute?

An den Füßen trage ich natürlich ein Paar gestreifte Socken, und die Manschetten meines Hemdes sind bestickt. Darüber habe ich ein dunkelblaues Jackett gezogen, und die Hose ist dunkelgrün. Die Farbe ist also immer noch da, sie ist nur etwas klassischer. Oh, und das Innenfutter meiner Jacke ist orange. Das ist etwas, was mich zum Lachen bringt, und was niemand außer mir weiß. Ich könnte so den Premierminister treffen. Die eine Seite ist politisch korrekt, die andere Rock ’n’ Roll…Das komplette Interview gibt es bei der FAZ.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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