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Lesetipp: Armani und wie er die Welt sieht

Tillmann Prüfer, der Mode-Guru der Wochenzeitung Die Zeit, war neulich in Mailand und hat sich das neue Hotel von Giorgio Armani angeschaut. Im Zeit-Magazin hat Tille aufgeschrieben, was er da gesehen und worüber er so mit dem altersmilden Giorgio geplappert hat:

“Als er vor einigen Jahren ein Armani-Spa in Tokyo inspizierte, ließ er kurz vor der Eröffnung die komplette Beleuchtung verändern. Diesmal geht es dagegen vergleichsweise gemütlich zu. Giorgio Armani hat nur sämtliche Flaschen der Bar auswechseln lassen. Sie waren blau, das gefiel dem Meister nicht.”

Die Zimmer sind mit Preisen von 550,- bis 11.000,- Euro nur so halb günstig. Aber immerhin hat jedes Zimmer einen eigenen Concierge. Finden wir total geil, ist ja klar.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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