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NEWS

 

Lesetipp: 66 Fragen an Marc Jacobs

Unser Lieblingsnachbar am Tresen der King Size Bar in Berlin, Moritz von Uslar (MvU), hat für das heute erschienene ”Zeit Magazin” Marc Jacobs, Chefdesigner von Louis Vuitton, interviewt. Entgegen seiner Gepflogenheit 99 Fragen, oder früher mal 100, zu stellen, genügten diesmal 66. MvU erklärt das mit einer Steigerung der Banalität, er will rausholen, was es an Oberflächlichkeit in 20 Minuten Interview rauszuholen gibt. Damit versprach er nicht zu wenig.

Im Einleitungstext schreibt MvU: “Man will von ihm natürlich genau wissen, was er anhat: Kniebundhose, Kniestrümpfe, Church-Schuhe, Hemd mit hohem Kragen, Gold-Rolex, Brille. Unter dem Hemdstoff zeichnen sich Bodybuilder-Muskeln ab. Er sieht in etwa so aus, wie man als hipper Schwuler im Jahr 1988 aussah: interessant.”

Weniger interessant, als vielmehr, so war es schließlich auch angekündigt, aufs Brutalste banal, sind die Antworten von Marc Jacobs. Dabei sind die Fragen von MvU nun wirklich der Knaller.

ZEITmagazin: Spontan, wie beschreiben Sie das perfekte Cocktailkleid für eine 17-Jährige, Wohnort Berlin, total naiv, gleichzeitig total gelangweilt, gerissen, abgebrüht?

Jacobs: Schwarz. Knielang.

(…)

ZEITmagazin: Ihr Kurzkommentar zum großartigen deutschen Modemacher Bernhard Wilhelm?

Jacobs: Oh, ich liebe Bernhard. Er lebt in seiner komplett eigenen Welt. In New York besuchen wir dasselbe Fitnessstudio.

ZEITmagazin: Eine Ahnung, warum Berlin neben Paris, Mailand, New York und London als Modehauptstadt gilt?

Jacobs: Nein.

(…)

ZEITmagazin: In Dingen grandioser Stil: Wurde es jemals besser als in Saint-Tropez um 1970?

Jacobs: Sicher. Ich denke: Heute sind die allerbesten Zeiten. Anders gesagt: Die Gegenwart ist immer reicher und interessanter als die besten Momente in Saint-Tropez in den letzten 50 Jahren.

(…)

ZEITmagazin: Nach Ihrer Erfahrung, sind reiche Russinnen nette Menschen?

Jacobs: Ich bin mit einigen Russen sehr gut befreundet. Meine Freundin Dasha, die Frau von Roman, ist eine sehr, sehr nette Frau. Vlad, Naomis Verlobter, ist ein sehr netter Mann.

(…)

ZEITmagazin: Wie ist es möglich, die klassischen Bluejeans noch einmal sinnvoll neu zu erfinden?

Jacobs: Das ist nicht möglich. Levi’s ist einfach zu stark.

(…)

ZEITmagazin: Wie sehen die Engelein im Himmel aus?

Jacobs: Weiß. Mit Flügeln. Bisschen fett.

Das gesamte “Gespräch” gibt’s auch online, und zwar hier.

Bild: zeit.de

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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