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NEWS

 

Lesetipp: Der Kuss zwischen Mode und Kunst

Installationen werden in der Modebranche immer populärer. Die Kosten sind geringer als bei einer Modenschau und der Gesamteindruck, nun ja, irgendwie artifizieller. Während der Berlin Fashion Week haben Augustin Teboul, Lala Berlin und Rebekka Ruetz ihre Mode in Form einer Installation präsentiert. Bei Amy&Pink hat man sich mit der Überschneidung von Kunst und Mode, im Rahmen einer Installation, befasst. Absolut lesenswert, daher unser Lesetipp des Tages.

Neben der Installation von Rebekka Ruetz gab es zwei weitere Show-Präsentationen, welche die zeitgenössische Ausdrucksform in Raum und Ort zur Darstellung nutzten. Auffällig ist damit die Annahme und gleichzeitig Inspiration aus der bildenden Kunst. Der klassische Catwalk, der Ort des Defileé, auf dem die neuesten Kollektionen der Labels präsentiert werden, zeichnet sich durch das Hin- und Rücklaufen der Models ab. Mit dieser Tradition hat sich der Gedanke an die Mode in unsere Köpfe eingenistet…weiter.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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