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Konsumkritik: KIDULT – Visual Dictatorship

Der Pariser Graffiti-Sprüher KIDULT, der bekannt dafür ist, Läden der großen Modemarken illegal zu bemalen, hat ein knapp viertelstündiges Video veröffentlicht, in dem er seine politisch motivierte Arbeit erklärt.

Unter anderem sagt der Aktivist folgendes:

“One should never underestimate the political and social power of graffiti.”

Auch wenn die Aktionen von KIDULT immer wieder unterhaltsam sind, sehen wir die Sache ein wenig anders. Wir denken, dass man die soziale und politische Power von Graffitis nicht überschätzen sollte. Die Protest- und Kunstformen, die KIDULT anwendet sind seit Jahrzehnten bekannt, längst im Mainstream angekommen und von der Wirtschaft vereinnahmt worden. Darauf weist auch KIDULT hin, macht dann aber selbst nichts anders.

Dass die platte Konsum- und damit verbundende verkürzte Kapitalismuskritik nicht aufgeht, beziehungsweise von seinen Gegnern schnell ins Gegenteil gewendet werden kann, bewies übrigens nicht zuletzt Marc Jacobs. Der nämlich ließ T-Shirts mit dem Foto seines von KIDULT beschmierten Ladens drucken – und für 700,- Dollar pro Stück verkaufen.

Wer sich dennoch das apokalyptische KIDULT-Video anschauen möchte, kann das hier tun. Aber bitte nicht Ernst nehmen. Veränderung funktioniert nämlich nur selten von außen – und noch seltener durch Graffitis an Schaufenstern.

 

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Kids, time for some stuff bio ware, transparent clothing, tactical gear, combat gear, body enhancement tech!

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