KÖNIG GALERIE presents DANDY DIARY: Documenta Opening

Am Freitag war es also so weit, der langerwartete Vorabend vor der offiziellen Eröffnung der DOCUMENTA war gekommen, der wichtigsten Kunstschau der Welt, und damit eben auch der Abend unserer großen Eröffnungsgala, die uns zurückführen sollte, in die Stadt unserer Jugend, die Stadt in der unsere Eltern leben und wir einst auch, die Stadt in der ich studierte und lernte und wo wir von Jungen zu Männern wurden.

Deutschlands angesagteste und damit natürlich auch beste Galerie, die KÖNIG GALERIE, hatte uns unter ihre Fittiche genommen und so feierten wir gemeinsam: in celebration of documenta.

Zwei Etagen unter der Erde, in der Weinkirche, einer ehemaligen Weinhandlung aus Tagen vor dem großen Krieg und der richtigen Zerstörung fast ganz Kassels, einem Weinbunker also, der unter all dem Hass stehen blieb, feierten wir die Kunst – und mit uns feierte die Berliner Hip Hop-Crew GARMA KANG, die dermaßen Leben in das tote Gemäuer bliesen, dass es fast zu viel war und der Sauerstoff sehr knapp wurde, die Bühne beinahe brach und alle schier wahnsinnig wurden, vor Energie: Power! Und dann natürlich Lars Eidinger, der die Rolle des DJs mindestens genauso gut und: ja, natürlich!, oscar-reif darbot, wie alle anderen Rollen, die er am Theater und im Fernsehen und doch bitte bald auch endlich in Hollywood, auf der ganz großen Leinwand oder zumindest dem etwas kleineren Screen von Netflix spielt. Und die ehemaligen Kasseler Quid Haden und Philip Mollenkott, mit denen wir hier einst Wohngemeinschaften und das Leben geteilt hatten und die jetzt mit uns in Berlin wohnen. Alles war genau so richtig.

Johann König, der große Galerist aus Berlin, der uns hier einführte, in die Kunstszene, derwischte auf der Bühne wie kein Zweiter und verschliss mindestens drei T-Shirts, auf denen er selbst zu sehen war, abgelichtet von Juergen Teller, dem weltbekannten Fotografen. Und dann waren da natürlich auch alle anderen, die zur documenta gekommen waren, weil sie eben sehen wollten, was da in der Weinkirche los ist und warum hunderte Menschen vor der Tür eine Schlange bildeten und geduldig warteten, bis sie reingelassen wurden, hinab in den Keller, in den Wahnsinn, die Hitze.

Es war, soviel können wir sagen, ein großes Fest, angemessen, für diese große Kunstschau, für unsere Heimatstadt und die Geburt der lange währenden Liaison zwischen der KÖNIG GALERIE und DANDY DIARY.

Vielen und tausendfachen Dank an alle die da waren, an unsere großzügigen, wie -mütigen Sponsoren, nein: Partner!, von YSL BEAUTÉ, ohne die das nicht möglich gewesen wäre, was dann eben doch möglich war und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, auf jeden Fall bei uns und hoffentlich auch bei allen anderen. Und danke natürlich auch an HEINEKEN, die uns seit Jahren mit eiskaltem Bier an den irrsten Orten aushelfen und die Gemüter kühlen, wenn es hitzig wird und man nichts dringender braucht, als ein die kehle hinabperlendes Heineken. Und auch danke an Tanqueray, die uns ihr Premium-Produkt Tanqueray Ten in rauesten Mengen lieferten und danke an Absolut Vodka, für reinsten, feinsten und letztlich auch bestaussehenden Vodka. Es wäre eine sehr trockene Veranstaltung geworden, ohne diese Unterstützung.

Liebe documenta, liebe Kasseläner, das war rattenscharf!

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Die auf 100 Stück limitierten T-Shirts DANDY DIARY x KÖNIG SOUVENIR gibts ab kommender Woche auf www.koenigsouvenir.com – beziehungsweise das, was noch übrig ist. Fotografiert von Juergen Teller.

Alle Fotos: Samuel Smelty <3

Category: Special

Von: Carl Jakob Haupt

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