Kaufkraft, damit Einfluss von muslimischen Frauen wird immer größer

Wir haben in der Vergangenheit bereits über Dolce & Gabbana berichtete, die – smarterweise – eine Hijab- und Abayas Kollektionen launchten, wohlwissend das muslimische Frauen zu der Konsumentengruppe gehören, die den größten Wachstum verzeichnet.

Experten (Al Jazeera) rechnen damit das 2020 29% der globalen Bevölkerung muslimisch ist. Daher mehr als sinnig auf das muslimische Klientel zu geschnittene Produkte zu entwerfen. Die japanische Modekette Uniqlo hat kürzlich mit einem muslimischen Designer zusammengearbeitet, um auf die Wünsche ihrer muslimischen Kunden einzugehen (keine sexualisierte Kleidung, züchtig, aber modisch).

Und H&M hat 2015 ein muslimisches Model in Hijab in einer der Kampagnen gezeigt. Es war das erste Mal, dass ein großes Modehaus eine Muslima mit Kopftuch in einer Werbung zeigte! Erstaunlich wie lang die Modebranche braucht, um die Kaufkraft der muslimischen Frauen zu erkennen und darauf zu reagieren.

Neben den westlichen, etablierten Brands, welche langsam, aber sicher, dass gut zu machen versuchen, was man in den letzten Jahren verpasst hat, gibt es eine neue Garde von muslimischen Brands, die von der immer der stärker werdenden Kaufkraft der muslimischen Bevölkerung profitieren.

Beispielsweise Modanisa – das muslimische Pendant zu Net-a-Porter – für Frauen, die sich modisch, jedoch ihrem Glauben angemessen kleiden wollen. Besonders stark wächst aktuell die muslimische Mittelschicht und die will konsumieren. Auch wenn es ein wenig gedauert hat: Ihre Kaufkraft wird die Designs, die Kampagnen der Modebranche maßgeblich in den folgenden Jahrzehnten beeinflussen.

Category: News

Tags: Dolce & Gabbbana

Von: David Kurt Karl Roth

Instagram