KANGOL startet fragwürdige “Motherfunder” Kickstarter-Kampagne

Die ursprüngliche Idee von Crowdsourcing-Plattformen war es kleine Unternehmen (oder Einzelpersonen) bei der Umsetzung von deren Projekte zu unterstützen, für die ihnen das nötigte Kleingeld fehlte.

Mit der Motherfunder Kickstarter-Kampagne führt das US-Label KANGOL mit freundlicher Unterstützung von Hollywood-Star Samuel L. Jackson die Ursprungsidee von Crowdsourcing “ad absurdum”:

KANGOL will 70 Spezial-Nähmaschinen (quasi eine ganze traditionelle Hut-Manufaktur) in die USA holen, somit für Jobs in Amerika zu sorgen. Wir, bzw. alle Menschen, die sich auf Kickstarter so rumtreiben, sollen das Vorhaben von KANGOL finanziell unterstützen.

Schauspieler Jackson, der bekennender KANGOL Liebhaber ist, unterstützt die Kickstarter-Kampagne, in dem er a.) dafür wirbt b.) ein paar KANGOL Caps handsigniert hat, welche man – nach 500 Dollar Spende und für KANGOL erfolgreich verlaufener Kampagne zu geschickt bekommt.

Arbeitsplätze in den USA schaffen, Nähmaschinen in die USA holen – das alles ist ja schön und gut – doch kann ein Millionen-Unternehmen dafür nicht selbst bezahlen!?

Oder die gängigen Wege nutzen, um eine Förderung zu beantragen. Und wer will ein schwarzes T-Shirt oder Sweater der Kampagne, auf dem mit grüner Schrift “Motherfunder” steht?

Category: Special

Tags: Kangol, Kickstarter, Motherfunder, Samuel L. Jackson

Von: David Kurt Karl Roth

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