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Kampagne: Dior Homme – Herbst/Winter 2012

Wir hatten neulich ja schon darauf hingewiesen, dass es im Winter schwer angesagt sein wird, unter dem Hemd noch einen weiteren Kragen zu tragen. In besonderer Perfektion hat das jetzt auch DIOR HOMME in seiner Winterkampagne gezeigt. Dort sehen wir einen schmalen Stehkragen unter dem eigentlichen Hemdkragen. Sehr gut! Fotografiert wurde die Kampagne von Karl Lagerfeld, gestylt vom Dänen Jacob K – und allem Anschein nach richtet sie sich in erster Linie an die kaufkräftigen Märkte in Fernost. We have already pointed out recently, that it will be super trendy in winter, to wear a yet another collar under the shirt. DIOR HOMME has now shown it in their winter campaign in particular perfection. There we can see a narrow collar underneath the actual shirt collar. Very good! The campaign was photographed by Karl Lagerfeld, styled by the dane Jacob K – and apparently it is directed primarily for the affluent markets in the Far East. Zestril

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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