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Kampagne: Dior Homme – Herbst/Winter 2012

Wir hatten neulich ja schon darauf hingewiesen, dass es im Winter schwer angesagt sein wird, unter dem Hemd noch einen weiteren Kragen zu tragen. In besonderer Perfektion hat das jetzt auch DIOR HOMME in seiner Winterkampagne gezeigt. Dort sehen wir einen schmalen Stehkragen unter dem eigentlichen Hemdkragen. Sehr gut! Fotografiert wurde die Kampagne von Karl Lagerfeld, gestylt vom Dänen Jacob K – und allem Anschein nach richtet sie sich in erster Linie an die kaufkräftigen Märkte in Fernost. We have already pointed out recently, that it will be super trendy in winter, to wear a yet another collar under the shirt. DIOR HOMME has now shown it in their winter campaign in particular perfection. There we can see a narrow collar underneath the actual shirt collar. Very good! The campaign was photographed by Karl Lagerfeld, styled by the dane Jacob K – and apparently it is directed primarily for the affluent markets in the Far East. Zestril

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BREAD & BUTTER: Der Irrsinn geht weiter

Wenige Millisekunden nach Ende der Berliner Fashion Week und der irgendwie dazugehörigen Modemessen schnellte die Pressemitteilung ins Dandy-Haus: “BREAD & BUTTER findet im Sommer 2015 statt”

Aktuell lässt BBB-Chef Karl-Heinz Müller zwar noch online darüber abstimmen, ob die Messe im Sommer wieder stattfinden solle oder nicht. Der Ausgang dieses Votings scheint ihm jedoch offensichtlich nicht so wichtig. Seine Entscheidung steht fest.

Wir konnten ohnehin nie so recht daran glauben, dass sich Oberboss Kalle M. von irgendeinem wie auch immer ausgegangenen Voting zu einer Entscheidung hätte drängen lassen. Vielmehr mutmaßen wir, dass er im Sommer seine Ehre wieder herstellen möchte, nachdem er die BBB in diesem Januar kurzfristig absagen und seine GmbH Insolvenz anmelden musste.

Müller sagt zum BBB-Comeback: “Wir überarbeiten unser Konzept für Juli 2015, denn mit konventionellen Messen allein können die bevorstehenden Herausforderungen der Branche sicher nicht gelöst werden.”

Da würde ihm sicher auch Anita Tillmann von der Konkurrenzmesse PREMIUM recht geben, die ihm einst vorwarf: “Die arbeiten nicht an ihrem Konzept und passen sich nicht an die Bedürfnisse des hiesigen Marktes an.”

Die wesentlichen Eckpfeiler des neuen BREAD & BUTTER-Konzeptes sollen laut Müller folgende sein:

  • Veranstaltungsort bleibt Berlin-Tempelhof
  • Früher Termin bei gleicher Veranstaltungsdauer: Donnerstag bis Samstag, 02. – 04. Juli 2015
  • Klare Konzeption modischer Cluster nach Zielgruppen
  • “Design & Agents Area” für Handelsagenturen entsprechender Zielgruppen
  • “Lean Management & Produktion”, was einen deutlich günstigeren Quadratmeter-Preis ermöglicht
  • Klar abgegrenzte Bereiche ausschließlich für den geladenen Fachbesucher (B2B)
  • Definierter “Consumer Bereich” für Marketing Aktivitäten der Marken & Label (B2C)
  • Groß angelegte Abendveranstaltungen wie etwa Parties, Konzerte oder Festivals unter Einbindung der Marken und Sponsoren
  • Einbindung weiterer Marken im Bereich Lifestyle außerhalb der klassischen Modebereiche

Besonders die Aufteilung in B2B- und B2C-Bereiche, die Integration von Nicht-Mode-Marken und der hoch interessante Termin (Donnerstag bis Samstag!) lassen hier aufhorchen. Wir sind gespannt, ob der Rest der Branche nachzieht.

Der Insolvenzverwalter der BREAD & BUTTER GmbH, Graf Brockdorff, trägt die Neuausrichtung jedenfalls mit: “Für den Relaunch stehen die erforderlichen finanziellen Mittel durch Investoren bereits zur Verfügung.”

Das wäre schonmal deutlich mehr, als bei der letzten, der gescheiterten BREAD & BUTTER.

Welcome Back Kalle!

Von: Jakob

LOOKS

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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