Joko Winterscheidt übernimmt GQ

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Das erste Magazin, das sich Joko Winterscheidt in seinem Leben gekauft hat, war die deutsche Erstausgabe der GQ, so der TV-Entertainer in einem von der GQ produzieren Video. 1997 war das. Viel hat sich seitdem verändert. Joko wurde zum Star. Und jetzt, über ein paar unterhaltsame Umwege im deutschen Fernsehen, zum „Chief Curiosity Officer“ der GQ – neben ihm im neuen Führungsteam der des Männermodemagazin:

André Pollmann als Marken-Chef,  Michalis Pantelouris, der zum Chief Creative Director wird, und Johannes Patzig, fortan: Head of Editorial. Das selbst erklärte Ziel: „GQ künftig mit noch mehr Neugierde aufzuladen, den Themenhorizont zu erweitern und die Relevanz der Marke zu steigern.“

Gute Idee: Relevanz der Marke steigern, denn die Auflage des Condé Nast Flaggschiff sinkt und sinkt, zuletzt waren es nur noch 79.368 verkaufte Exemplare (Quartal III/2019). Und 2016, zu vergleichsweise goldenen Zeiten: 95,000. Daher gut, richtig, ungewöhnliche Wege zu gehen. Auch wenn „JWD“ – das Magazin von Joko Winterscheidt – nach nur zwei Jahren vom Markt genommen wurde, kann Joko defintiv Quote. Ihm ist auch zuzutrauen, dass er die GQ konsequenter als Entertainment-Brand denkt, nicht nur im Print-Sektor.

Hier könnt ihr euch ein Interview des neuen GQ-Führungsduos Winterscheidt x Pollmann durchlesen, dort erfährt man das Joko „mega Bock“ auf seinen neuen Job hat, es wird über „New Masculinity“ gesprochen und erläutert, wie es zu dieser ungewöhnlichen Konstellation kam.

Wir wünschen Joko und dem GQ-Team viel Erfolg!

Category: #dandydiaryspace

Tags: Condé Nast

Von: David Kurt Karl Roth

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