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NEWS

 

John Galliano – “Love Collection”

Nachdem es jetzt ja doch ganzschön schnell wieder ruhig um den aktuell arbeitslosen Designer und Dummschwätzer John Galliano geworden ist, geisterte in den vergangenen Tagen eine Neuigkeit durch diverse internationale Blogs.

Die bahnbrechende Neuigkeit, von der berichtet wurde, war folgende:

John Galliano bringt eine neue Kollektion mit dem Titel “Love” raus. Ein erstes Preview gab es auch direkt zu sehen – ganz im Stil der letzten Galliano Kampagne:

Im Begleittext, der von einer Céline Ledoux unterschrieben war, hieß es:

“Dear Carl Jakob,

please find attached in high resolution the first picture of JOHN GALLIANOs collection croisière entitled “Love”. Here is what designer John Galliano says about his new “Love” collection:

“As many of you might have noticed, I have been in some trouble lately. But now I’m going to be a real good boy and take it day by day. I try to concentrate on what’s most important to me – and that’s dressing up women with dresses I love. That’s why I chose to name my cruise collection “Love”. It’s about what I really love, as you all probably know.

We start the collection with a sharply tailored NYC inspired shirt. And then, as we will show within the next weeks, it becomes gentlier, softer, more feminine. The colors we start with are very strong: black, white and a red heart. Later it becomes even more colorful, more lyrical, more pretty.

The inspiration for this shirt you see today is New York and my love. I love New York and, as I mentioned some weeks ago in Paris, I love this former German politican. The energy of both of this is so intense. I had to print it on a shirt and release it as a part of a bigger collection. It’s pure love.”
(John Galliano, March 2011)

More collection pictures will be available in a few days.
Please let us know if you need any additional information.

Best regards,
Céline Ledoux”

Dass es sich dabei nur um einen Witz handeln konnte, war eigentlich offensichtlich. Zum einen wurde der Name Galliano in der E-Mail-Adresse mit drei “l” geschrieben. Darüber hinaus heißt die Pressedame von John Galliano natürlich nicht Céline Ledoux. Und mal ganz ehrlich: John Galliano ist zwar ein durchgeknallter und irgendwie nicht ganz kosherer (ups!) Typ, aber so bekloppt ist er doch ganz sicher nicht, dass er “I Love Hitler” auf ein T-Shirt drucken lassen und das dann als Teil einer Cruise-Kollektion rausbringen würde.

Diese ganzen Indizien haben einigen Blogs aber nicht viel ausgemacht. Sie haben sich über so viel Aufmerksamkeit von John Galliano, der sie über seine Pressedame scheinbar persönlich angeschrieben hatte, gefreut, dass sie die Meldung direkt veröffentlicht haben. Mittlerweile wurden die meisten Beiträge wieder entfernt – ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Das ist natürlich einerseits schade, weil man so etwas nicht macht. Man löscht nicht einfach Artikel. Andererseits ist es schade, weil die Idee mit der “Love Collection” doch total gaga und allein dadurch schon erwähnenswert ist.

Wir finden: Was John Galliano im Alkoholrausch denkt und sagt, könnte er auch gleich auf ein T-Shirt drucken und vertreiben lassen. Das macht die Sache nicht schlimmer. Doof ist nämlich nicht, seine dämliche Meinung gesagt zu haben. Sondern die Meinung an sich ist natürlich doof.

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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Dandy Diary Touchdown in Ibiza!

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