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Jean//Philip

Studio Space

Jean-Philip Dyremose

Fotos: David Kurt Karl Roth

Für BerlinFashion.TV habe ich ein Interview mit dem dänischen Designer Jean-Philip Dyremose in seinem überaus beeindruckenden Studio geführt. Sein Label Jean//Philip hat der talentierte Designer im Alter von 20 Jahren gegründet. Er hat weder Studium, noch Ausbildung hinter sich gebracht. “Ich war gut, warum sollte ich noch Jahre als Assistent verbringen”, so Dyremose, der ein Typ ist, der weiß was er will. Sein Selbstbewusstsein, das manchmal an leichter Überheblichkeit grenzt, wird ihm den Weg zum Modeolymp in den nächsten Jahren ebnen. Um sein Label zu finanzieren, hat Dyremose zu Beginn seiner Karriere nachts in Fabriken gearbeitet. Die Zeiten sind vorbei. Dyremose kann sich nun vollends auf die Kreierung seiner minimalisch-avantgardistischen Kollektionen konzentrieren.

For BerlinFashion.TV I conducted an interview with the danish designer Jean-Philip Dyremose in his very impressive studio. His label Jean / / Philip he founded in the age of 20 years. He has neither studied nor making a traineeship. “I was good enough, so why should I spend many years as an assistant,” said Dyremose, who is a guy who knows what he wants. His self-confidence, sometimes bordering on arrogance. But I´m pretty sure, that this attitude will help him to work his way up. In the beginning of his career he worked in factories at night to finance hise label.  Theses days are over. Dyremose can now fully concentrate on the creating of his wonderful minmalistic-avantgarde collections.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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