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NEWS

 

Janosch Mallwitz gewinnt “Humanity Fashion Award”

Foto: Hessnatur.com; Janosch Mallwitz

Letzten Donnerstag, um genau zu sein um 09.30 Uhr, wurde erstmalig der “Humanity Fashion Award” vergeben. Während ich Interviews in der Projekgalerie führte, wurde Männermodedesigner Janosch Mallwitz im Römischen Hof in Berlin verdientermaßen zum Sieger gekürt. Er setze sich im Finale gegen Julia Knüpfer und Anja Umann durch. Die Entwürfe der Finalisten konnten im Rahmen einer Installation vor der Verleihung des Awards vom Fachpublikum inspiziert werden. In der Jury saßen unter anderem Modekritiker Alfons Kaiser, Hess Natur-Kreativchef und Professor Stephan Schneider. Dass Schneider in der Jury saß, war sicherlich nicht von Nachteil für Mallwitz. Denn Schneider ist Professor an der UDK, die Universität, an der Mallwitz studiert hat. Doch auch ohne “Freunde in der Jury” wäre der Award sicherlich an Mallwitz gegangen, denn seine Mode rockt! Er entstammt übrigens dem gleichen Jahrgang wie Mads Dinesen und Julian Zigerli, ein verdammt guter Jahrgang! Congrats to Mr. Mallwitz!

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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