arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

J.W. Anderson


Foto: GQ.com

Während meiner Zeit bei Dazed&Confused musste ich Kleidung für ein Shooting bei J.W.  Anderson abholen. Er, Mr. Anderson, saß auf einem Stuhl und dirigierte seine fleißigen Praktikanten, die damit beschäftigt waren Stiefel mit goldenen Schrauben und Verschlüssen zu versehen. Später, wieder in Deutschland, sah ich seine schweren Stiefel in jedem Modemagazin, das Männermode thematisierte. Hohe Erwartungen stellt man seit diesen Kult-Kreationen an den irischen Designer. Für seine Spring/Summer 2011 Kollektion ließ sich Anderson von dem Fotografen William Gedney inspirieren. Florale Prints, Batik-Pullover und Tulle-Oberteile trafen auf Lederhalsbänder, die sicherlich in der Garderobe eines jeden Gothics anzutreffen sind. Schwere Boots, Markenzeichen Andersons, durften natürlich auch in der Spring/Summer Kollektion nicht fehlen. Dieses Mal zierten Swarovski-Kristalle die Kappen des schweren Schuhwerks.

During my time at Dazed & Confused, I had to pick up clothes  for a shoot at the studio of J.W. Anderson. He, Mr. Anderson, was sitting on a chair and conducted his hardworking interns, who put golden screws into the chunky boots. Later, back in Germany, I saw his heavy boots in every fashion magazine. So expecations were high for his Spring/Summer 2011 Collection. This season Anderson was inspired by photographer William Gedney Anderson. Floral prints, tie-dyed sweaters and tulle tops met on leather collars, that are must-have for every goth. Biker jackets were made from unstructured canvas and studded collars balanced out the hippy. Heavy Boots, a trademark of  Anderson, came with Swarovski-Crystals on the caps.

TRENDS

 

The Lamest Items of Clothing Recent History

Mode kann gnadenlos sein. Sie kann einen Angriff auf das Gemeinwohl darstellen. Das COMPLEX Magazine hat die schlimmsten Vorfälle in der jüngsten Geschichte in einer Hitlist des Grauens zusammengefasst:

Sleeveless Hoodies: Die ärmellosen Hoodies waren 2006 populär. Es war die Zeit, in der Justin Bieber zum Mann wurde. Das Pop-Idol, dem weltweit wenige Jahre später größter Respekt gezollt wurde, weil er mit einer brasilianischen Transe Geschlechtsverkehr hatte (sehr modern), war ein großer Fan der Hoodies. AMERICAN APPAREL, damals noch schwer angesagt, war die Marke, von der die ärmellosen Hoodies gekauft werden mussten. Ähnlich schlimm wie die Sleeveless Hoodies ist übrigens die Kombination aus Jackett und Kapuzenpullover. Ein Trend, der frühen 2000er, bei dem nicht ausgeschlossen ist, dass wir schon bald seine Rückkehr fürchten müssen.

Shants: Unter Shants versteht man lange Hosen, die mit Hilfe eines Reißverschluss in eine kurze Hose transformiert werden können. Der Begriff Shants war uns neu, da haben wir etwas gelernt, thank you, thank you, COMPLEX Magazine! Grundsätzlich finden wir den Gedanken der Transformation einer Hose durch Zipper gar nicht mal so übel. 1996 – dem Jahr der Shants – sah das natürlich noch ziemlich daneben aus. Beigefarbene Stoffhosen, deren Träger um Lässigkeit zu demonstrieren, gern ein Bein lang, ein Bein kurz getragen haben. Das war unschön. Doch wir finden, dass es höchste Zeit für eine zeitgemäße Variante der Shants ist.

Capris: Kein Männerbein wird jemals gut einer Caprihose aussehen. Denn Männerbeine sind, wenn man nicht gerade sein Geld mit dem Radsport verdient oder die alles verändernde Schallmauer Pubertät noch nicht durchbrochen hat, eine verdammt haarige Angelegenheit. Ein haariges Bein in einer weißen 3/4 Hose. Das kann nicht gut gehen.Wie schlimm eine Caprihose aussieht, bewies zuletzt der Rapper Pitbull der geschockten Weltöffentlichkeit bei seinem Auftritt bei der Eröffnungsfeier des “FIFA World Cup 2014″. Männer, deren Stampferl in einer 3/4 Hose stecken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurechnungsfähig, daher Sicherheitsabstand wahren.

Sommerschal: Irgendjemand sollte all den Mittvierzigern erklären, dass ein Sommerschal zu zartosa La Martina Hemd und hellblonden Strähnchen eine fiese Angelegenheit ist. Der Schal, als modisches Statement, war vor vielen Jahren mal eine schöne Sache. Man denke an die Zeiten des Existenzialismus. Doch die Zeiten sind vorbei. Vielleicht für immer.

Mehr über Fashion Fauxpas der jüngsten Geschichte – darunter die Newsboy Cap, Fingerless Gloves und Chubbies – erfahrt ihr beim COMPLEX Magazine.

LOOKS

LOOKBOOKS

SPECIAL

NEWS

 

Copenhagen Fashion Week: diesmal ohne WOOD WOOD

Kommende Woche beginnt die vielleicht schönste Fashion Week auf der ganzen Welt: die Copenhagen Fashion Week (CFW).

Wir freuen uns schon wie Sau und überlegen seit Tagen, welche Adiletten wir denn nun mitnehmen sollen: die blauen oder die schwarzen. Es ist ein so dermaßen hartes Dasein, als Modeblogger. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Egal. Wir werden das schon hinkriegen. Macht euch keine Sorgen um uns. Es geht uns den Umständen entsprechend gut.

Wie wir bei unserer Vorbereitung auf die CFW jedoch mit Bedauern festgestellt haben, wird das schwer angesagte und von uns sehr geliebte dänische Streetwear-Label WOOD WOOD in dieser Saison keine Show veranstalten. Das schmerzt natürlich sehr, waren die WOOD WOOD Shows doch immer eines der Highlights der Modewoche.

Wir haben deshalb mal ganz besorgt bei unseren Freunden vom Label nachgefragt, was zur Hölle denn da los ist – und die antworteten ganz skandinavisch entspannt:

“Ja, stimmt, wir zeigen diesmal nicht auf der Fashion Week. Wir haben uns dazu entschlossen, uns auf die Eröffnung unseres Londoner Showrooms und Büros zu konzentrieren.”

Ganz ohne WOOD WOOD läuft die CFW dann aber doch nicht. Am Mittwoch, 6. August, zeigt das Label auf der Kopenhagener Messe “Gallery Fair” die neue Kollektion und am Donnerstag, 7. August, wird im WOOD WOOD-Store, in der Grönnegade 1, der Launch der neuen Y-3 Kollektion gefeiert.

Das wird beides natürlich total super. Wir freuen uns schon drauf – und können darüber fast verzeihen, dass es in dieser Saison keine echte Modenschau geben wird.

Von: Jakob

 

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

927399_1478797729033560_152362844_n

You cant go wrong with a black sneaker that looks like a snubnosed revolver. Our pick of the day Adidas ZX 500 2.0 black snake

#039 #034 #034

VIDEO