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J.W. Anderson


Foto: GQ.com

Während meiner Zeit bei Dazed&Confused musste ich Kleidung für ein Shooting bei J.W.  Anderson abholen. Er, Mr. Anderson, saß auf einem Stuhl und dirigierte seine fleißigen Praktikanten, die damit beschäftigt waren Stiefel mit goldenen Schrauben und Verschlüssen zu versehen. Später, wieder in Deutschland, sah ich seine schweren Stiefel in jedem Modemagazin, das Männermode thematisierte. Hohe Erwartungen stellt man seit diesen Kult-Kreationen an den irischen Designer. Für seine Spring/Summer 2011 Kollektion ließ sich Anderson von dem Fotografen William Gedney inspirieren. Florale Prints, Batik-Pullover und Tulle-Oberteile trafen auf Lederhalsbänder, die sicherlich in der Garderobe eines jeden Gothics anzutreffen sind. Schwere Boots, Markenzeichen Andersons, durften natürlich auch in der Spring/Summer Kollektion nicht fehlen. Dieses Mal zierten Swarovski-Kristalle die Kappen des schweren Schuhwerks.

During my time at Dazed & Confused, I had to pick up clothes  for a shoot at the studio of J.W. Anderson. He, Mr. Anderson, was sitting on a chair and conducted his hardworking interns, who put golden screws into the chunky boots. Later, back in Germany, I saw his heavy boots in every fashion magazine. So expecations were high for his Spring/Summer 2011 Collection. This season Anderson was inspired by photographer William Gedney Anderson. Floral prints, tie-dyed sweaters and tulle tops met on leather collars, that are must-have for every goth. Biker jackets were made from unstructured canvas and studded collars balanced out the hippy. Heavy Boots, a trademark of  Anderson, came with Swarovski-Crystals on the caps.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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