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“Isch libe Haus de Mugler”

Überstar Lady Gaga komponiert einen Song für das Haus Mugler. Der Song, dessen Titel “Scheiße” lautet, wurde bei der Autumn/Winter 2011 Show von Thierry Mugler gespielt. Unmittelbar nach der Modenschau wurde das Video zur beatstarken Single auf der Homepage Muglers veröffentlicht. Die Seite brach, wie zu erwarten war, aufgrund der hohen Besucherzahl kurze Zeit später zusammen. Das Video zur Single wurde von Modefotograf Mariano Vivanco inszeniert. Neben Aufnahmen der neuen Kollektion sieht man in dem Video das kanadische, am ganzen Körper als Skelett tätowierte Model Rick »Zombie Boy«, das auch in der Anzeigenkampagne Muglers auftauchen wird. Grund dafür, dass Gaga mit Mugler zusammen arbeitet, ist der neue Kreativchef des französischen Modehauses. Denn ihr persönlicher Stylist Formichetti ist fortan der Chef Muglers. Er hat den öffentlichkeitswirksamen Deal mit dem Famemonster eingefädelt.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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