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Interview Magazine – die dritte Ausgabe

Es gibt zwei Gründe, wieso man sich die neue Ausgabe des Interview Magazine kaufen sollte.

Der erste Grund: das Cover. Es zeigt die ultrascharfe Jennifer Lawrence. Die Dame, die es mit Pfeil&Bogen in “The Hunger Games – Die Tribute von Panem” zu Weltruhm brachte. Die ist so sexy, dass wir uns dazu entschieden haben, ihr Cover gleich dreifach zu zeigen.

Der zweite Grund: Das Interview von Künstler Marc Brandenburg mit Schauspiel-Bösewicht Udo Kier. Denn Kier ist der pure Wahnsinn. Er haut eine Anekdote nach der anderen raus. Der Schauspieler erzählt beispielsweise von den ersten Begegnungen mit David Hockney. Dann klärt er Brandenburg auf, dass er ungern über Madonna, sondern viel lieber über sich selbst reden möchte. Sehr amüsant, sehr unterhaltsam.

Auch interessant: die Interviews von Ex-Pornostar Sasha Grey, Raf Simons und Katy Perry. Dagegen enttäuscht das Interview mit Überstylist Nicola Formichetti. Inhalt gleich null. Eine belanglose Aneinanderreihung von Selbstlob.

LOOKS

NEWS

 

“MOOD Sunglasses” – mit trippiger LSD-Optik!

Du hast Angst vor LSD, doch irre Bock in ein Meer aus Farben und Mustern einzutauchen!?

Der ungarische Künstler Bence Agoston hat eine gar nicht mal so übel aussehende Brille entworfen, mit der die visuellen Effekte eines LSD-Trips simuliert werden. Der 3d-Print-Rahmen kommt mit sechs unterschiedlich gemusterten Brillengläsern, welche der Träger übereinander legen kann.

Jedes der sechs Brillengläser reflektiert das Licht auf eine andere Art- und Weise. Der Brillenträger kann, in dem er am Rahmen der Brille dreht, die Gläser zur Rotation bringen. Das Spektakel beginnt!

Die beste Situation für die “Mood Sunglasses”, so Erfinder Agostan, sind lange Zugreisen, in denen man aus dem Fenster schaut und Musik hört. Autofahren mit den “Mood Sunglasses” auf der Nase sollte man vermeiden. Andere Verkehrsteilnehmer verändern Form und Farbe.

Mehr Infos zum Produkt und seinem Erfinder findet hier.

FASHION SHOWS

LOOKBOOKS

VIDEO

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

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