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Interview: Beyond Closet

Beyond Closet gehört zweifellos zu den stärksten koreanischen Brands. Während der Seoul Fashion Week bekam ich die Chance Tae Young, den Kreativkopf hinter Beyond Closet, persönlich kennenzulernen.

Wir trafen uns in seinem Shop, in das zugleich sein Studio integriert ist. Wir sprachen über seine Stärken, den ersten Schritt bei der Erstellung einer neuen Kollektion und über seine A/W 2012-13 Kollektion.

Jedes Jahr strömen Hunderte von Modedesign-Studenten in den Markt. Nur wenige schaffen den Durchbruch. Wie erklärst du dir deinen Erfolg?

Es ist wichtig, dass man seine eigene Sprache findet. Viele Designer produzieren ausschließlich schlechte Kopien. Auch ich habe mich am Anfang meiner Karriere stark von anderen Designern beeinflussen lassen, habe nicht auf mich, mein Ästhetikempfinden, vertraut, ein Fehler. Doch irgendwann habe ich zu mir gefunden, die Beyond Closet World erschaffen.

Wie sieht diese Welt aus?

Eine klassische Welt mit einem modernen Anstrich.

Welcher ist der erste Schritt, wenn du dich mit einer neuen Kollektion auseinandersetzt?

Recherche. Wenn ich meine ein neues Kollektionsthema gefunden zu haben, stelle ich mir folgende drei Fragen:

1. Ist das Thema trendnah?

2. Ist das Thema verständlich für unsere Zielgruppe?

3. Passt das Thema zur Identität von Beyond Closet?

Wenn ich alle drei Fragen mit „Ja“ beantworten kann, beginne ich mit der Erstellung der Kollektion. 

Welches ist das Thema deiner A/W 2012-13 Kollektion?

„Field Day“. Ich habe versucht das Trendthema „Sportswear“ auf eine klassische Art- und Weise zu interpretieren. Klassik und Moderne verschmelzen, typisch Beyond Closet eben.

Fotos: David Kurt Karl Roth

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Wie Instagram die Modewelt revolutioniert!

Wenn man sich fragt, wie zukünftig Mode präsentiert wird, dann hängt dies vor allem von den Medien ab, über die sie verbreitet wird.

Bei den AW 2014 Schauen war bereits auffällig, dass immer mehr Designer ihre Models zum Ende der Show für ein paar Minuten vor dem Publikum stehen lassen. So konnten die Besucher der Shows problemlos noch einen (scharfen) I-Phone-Shot für Instagram machen. Hier zeigt sich der Einfluss der Foto-Sharing-App Instagram auf das Geschehen des Catwalks.

Doch der Einfluss von Instagram auf die Mode beginnt nicht erst beim Abspann des ‘Finale Walks’, sondern fängt schon beim Casting, denn immer mehr Models werden über die Socials gesucht.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Model Scouts sich in Supermärkten, Kaufhäusern, Flaniermeilen und Discos auf der Suche nach “New Faces” begaben. Auf den Socials können Model Scouts viel schneller ein größeres Gebiete abdecken. Die Chance ein Model zu finden, welches den Ansprüchen des Marktes gerecht wird, ist deutlich größer.

Smart wird es, wenn Modemarken, das Casting selbst zum Social-Media Spektakel werden lassen. So geschehen bei MARC JACOBs AW 2014 Kampagne. Über den Hashtag #castmemarc konnten ‘normale Menschen’ Selfies von sich auf Instagram posten, in der Hoffnung das ‘neue Gesicht’ der Marc Jacobs Kampagne zu werden.

Über 70.000 Menschen haben bei der Competition teilgenommen. Ein Casting, das MJ und seinem Team nicht nur freshe Gesichter, sondern  vor allem Presse und einen Social-Media-Hype beschert hat.

Auch ASOS, Brandy Melville und Lauren Punter casteten bereits über die Socials. Selbst Karl Lagerfeld macht das Casting zu einem öffentlichen, PR-wirksamen Ereignis. Monsieur Karl sucht aktuell auf Twitter und Instagram unter dem Hashtag #walkwithkarl nach dem nächsten Topmodel.

Die Ansprache von potenziellen Models auf den Socials, so verriet Aly Ely, Modelscout von Woman Direct, dem Online-Magazine Daily Beast, läuft ähnlich ab, wie auf der Straße: ”Ich frage sie erst, ob sie schon bei einer Agentur unter Vertrag stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, sie interessiert sind, dann sende ich ihnen meine E-Mail von meiner Arbeit, um alles offiziell zu machen.”

Doch das Casting auf Instagram bringt nicht nur Vorteile mit sich. Denn die immer besser werdenden Instagram Filter erschweren die Arbeit von den Scouts. Das tatsächliche Potenzial eines Boys oder Girls wird oftmals erst erkannt, wenn nach E-Mail Kontakt #nofilter Fotos geschickt werden.

Das Potenzial vom Casting auf den Socials haben unlängst nicht nur Model Scouts für sich entdeckt, sondern auch Cyber-Voyeuristen,die über falsche Accounts auf Twitter, Instagram und Facebook von Model-Agenturen (so geschehen: Next Models Management Agency) an Bilder von (halb)nackten Wannabe Models zu gelangen.

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