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Interview: 5 Fragen an Marco Tomasi, Creative Director STRELLSON

Auf der Modemesse Bread & Butter (BBB) hat die schweizer Marke STRELLSON ihre neue Kollektion gezeigt. Wir waren leider zur sehr mit Aufräumarbeiten und Strafanzeigen im Nachgang zu unserer Party beschäftigt, als dass wir dort hätten vorbeischauen können. Doch dem Internet sei Dank, haben wir ein kurzes Video von STRELLSON zur BBB gefunden, das uns neugierig gemacht hat.

Also haben wir kurzerhand dem Creative Director der Marke, Marco Tomasi (47), ein paar Fragen zur STRELLSON-Kollektion aber auch zu kommenden Trends in der Männermode gestellt.

Marco, was ist neu bei euch, in der kommenden Saison?

Da gibt es einiges, was neu ist bei Strellson. Auf die Kollektion bezogen, haben wir bei Strellson Premium für Frühjahr/Sommer 2013 eine Capsule Collection, die wir unter dem Thema „ Black and White“  herausbringen; Glenchecks, Pepitas, Hahnentritt-Designs werden kombiniert mit Prints und Colorblocks. Hierbei geht es um die Verbindung von Tradition und Moderne.

Welche Art Mann hattest du vor Augen, als du die Kollektion designt hast?

Wir denken immer an denselben Mann, wenn wir uns mit der neuen Kollektion befassen: einen selbstbewussten, modernen Mann, der weiss was er will und Stil mit seiner Persönlichkeit in Einklang bringt. Ebenso steht zu Beginn jeder Kollektion der Kern der Marke im Fokus.

In dem Video zu eurem BBB-Stand sieht man viele Blautöne. Welche Farben werden in der kommenden Saison angesagt sein?

Neben der Blue Story, die sich von Indigo Shades inspiriert zeigt, stehen weitere Farbwelten wie „Dark Red, Red, Orange“ und „Olive, Green, Lemon“ als  Farbfamilie im Trend. Wichtig dabei ist, diese  Farben nicht nur als Kontraste zu setzen, sondern im Total-Look zu kombinieren.

Was denkst du über den aktuellen Sportswear-Trend?

Die Olympiade hat sicherlich bei Active Wear-Marken einen überdurchschnittlichen Einfluss. Active Sportswear beeinflusst aber schon länger die verschiedensten Bereiche der Mode und hat dadurch auch dort viele neue Akzente gesetzt.

Was wird deiner Meinung nach im kommenden Jahr der große Trend im Menswear-Bereich?

Es wird alles cleaner, formaler, aber auf eine natürliche, selbstverständliche Art. Bekleidung wird für den Mann Teil eines Lebensgefühls und Stils.

SPECIAL

LOOKBOOKS

 

Chris Brown x SNIPES – Capsule Collection

Nachdem SNIPES neulich schon mit dem Rapper Machine Gun Kelly kollaborierte, geht es nun mit Chris Brown in die nächste Runde. Passend zum Style des Sängers gibt es eine Capsule Collection mit Kapuzenpullovern in pastelblau und rosa, einem astreinen Jogginganzug, der selbst jeden Ost-Londoner Halbstarken Stolz machen würde und einem Trikot-Jersey. Alles auf den Punkt genau zeitgemäß. So macht man das heutzutage.

Der Sänger, der – glaubt man der Legende (was wir ja immer sehr gern tun) – in einer Tankstelle aufwuchs, mit 15 Jahren entdeckt wurde und dann schnell seinen ersten Nummer 1-Hit hatte, sagt zur Zusammenarbeit mit dem Streetwear-Label: „SNIPES fördert Kreativität und versteht, dass Künstler sich entwicklen. Mir als Künstler ermöglichst das mit einer Lifestyle-Brand ohne Kompromissen zu arbeiten und meine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.“

Im zur Kollektion erscheinenden Video zeigt Brown dann auch gleich mal, wie GENAU er seine Kreativität zum Ausdruck bringt: er tanzt extrem smooth durch die Gegend, junglet durch die nächtliche Großstadt und malt ein Graffiti auf eine Leinwand.

Die Chris Brown x SNIPES-Kollektion ist ab dem 6. Juni online auf www.snipes.com und in ausgewählten SNIPES-Stores erhältlich. 

 

NEWS

 

Die Geschichte zum Vetements DHL T-Shirt

Über kein Design wurde letzte Saison soviel gesprochen, geschrieben und gestritten: das DHL T-Shirt von Vetements.

Seit Gosha Rubchinskiy die Vetements SS 2016 im besagten Shirt eröffnete, wird über Preis, Design-Anspruch etc. diskutiert.

In einem Interview mit dem Telegraph erzählte Demna Gvasalia – dem Mastermind von Vetements – wie es zur Idee mit dem Logo des Transportunternehmens kam.

DHL, wurde, so Gvaslia, zu einem täglichen Thema, weil ich immer auf Pakete warten musste. „Immer sagte irgendjemand, dass Paket ist noch nicht angekommen“. Nach ein paar E-Mails und Telefonaten bekam das Vetements Team die Freigabe des Logos von DHL. Und – im Gegenzug – 20 DHL-Angestellte – ein Vetements Shirt.

Mehr zum smarten Move das DHL Logo zu verwenden, gibt es hier bei uns zu lesen.

VIDEO

TRENDS

 

Soft Hardcore: Der Siegeszug der Metal-Hipness

Spätestens, seitdem es Kiss-Bassist Gene Simmons vor zwei Jahren verkündete, ist Rock offiziell tot. In musikalischer Hinsicht sind Hiphop, elektronische Musik und naturgemäß Pop tonangebend. Und auch auf subkultureller, modischer und gesellschaftlicher Ebene schien Rock mehr und mehr stiefmütterlich behandelt, ja, nahezu bedeutungslos. Bis jetzt.

Denn: Die Metal-Ästhetik und mit ihr die Logos und Artworks von dem Genre zugehörigen Bands sind angesagter denn je. Justin Bieber trägt regelmäßig T-Shirts mit Metallica-Prints, Supreme hat bereits mehrfach mit Black Sabbath eine Kooperation herausgebracht, deren Käufer vermutlich noch nie auch nur einen Song der Band gehört haben. Und eine mehr als offensichtliche Iron-Maiden-Referenz gab es bereits bei Balenciaga zu bestaunen.

Flammen-Motive, über deren modische Relevanz wir bereits hier berichtet haben, sind vor allem dank Vetements wieder und völlig unerwartet mehr als hip, ebenso wie Schriftzüge in Fraktur und ein religiös-mystisch anmutender Vibe. Die Fraktur hat Kanye West mit seinem Merch zu „The Life of Pablo“ kurzerhand zumindest halbwegs von ihrem in der rechten Szene verorteten Image befreit. Und Rick Owens vertritt seit Jahren hoch erfolgreich eine verrucht-rockige Stimmung, die nicht mehr nur im Berghain gut anbekommt.

Die Rückkehr einer in ihren Grundzügen maskulin-aggressiven Ästhetik hängt mit Sicherheit mit dem sich wandelnden Männerbild zusammen, über das Adriano Sack und Frederik Schwilden bereits an dieser Stelle schrieben. Während die für Männer typischen, vor Kraft strotzenden und prolligen Eigenschaften mehr und mehr verloren gehen, findet auf ästhetischer und stilistischer Ebene eine Kompensation eben dessen statt: Tattoos, Bärte, gestählte Körper und auch der Metal-Szene entlehnte Codes und Motive lassen den vermeintlich geschwächten Mann weiterhin stark erscheinen. Zumindest von außen.

Dazu kommt ein Grundproblem, mit dem sich alle Designer konfrontiert sehen: Dem Aussterben der Subkulturen. Während es in den vergangenen Jahrzehnten unter Jugendlichen zum guten Ton gehörte, sich von der Masse abzugrenzen, einer Subkultur zuzugehören und so Rebellion und das Anders-Sein zu üben, wollen Jugendliche mittlerweile – zumindest laut der letzten Sinus-Studie – Mainstream sein.

Daraus lässt sich nunmal reichlich wenig Inspiration ziehen. Und so wird auch weiterhin auf bereits vorhandene und bereits totgeglaubte Strömungen und Stile zurückgegriffen werden müssen. Das ist aber völlig in Ordnung, besonders dann, wenn es doch so gut und lässig aussieht wie die Metal-Ästhetik.

Text: David Jenal

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