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Im Interview: Groundwave

Groundwave ist ein Label, das man im Auge behalten sollte. Der Stil: Clean, Minimalistisch, Progressiv, Detailverliebt. Ein paar Wochen ist es nun schon her, da traf ich Kim Sun Ho, den Designer des koreanischen Brands, in Seoul zu einem Interview in seinem Studio. Wir sprachen über seine Heimat und Mode.

Glaubst du, dass du ein typischer koreanischer Designer bist?

Ich wurde in Korea geboren, bin in Korea aufgewachsen. Das Land mit seinen Menschen und Bauten hat mich natürlich geprägt, daher würde ich sagen: Ja, ich bin ein typischer koreanischer Designer.

Deine Designs haben oftmals eine asiatisch-traditionelle Handschrift. Wie genau beeinflusst dich dein Heimatland in deinem Schaffen?

Die Architektur ist seit vielen Saisons die wichtigste Quelle meiner Inspiration. Die koreanische Architektur ist minimalistisch und futuristisch, wie die Kollektionen von Groundwave, meinem Label. Ich bin ein Freund von klaren Linien.

Erklär uns mal kurz, warum Groundwave Groundwave heißt.

Wenn man G-r-o-u-n-d-w-a-v-e ausspricht, dann klingt es gewaltig, aber nicht laut. Irgendwie bedeutungsvoll, dass fand ich passend für ein Label, welches sich mit Männermode auseinandersetzt.Wenn ich deine letzten beiden Kollektionen miteinander vergleiche, dann habe ich das Gefühl, dass deine Arbeit kommerzieller wird.

Grund dafür, dass du die neue Kollektion als kommerzieller wahrgenommen hast, könnte die Stofflichkeit gewesen sein. Für A/W 2012-13 habe ich schwere Stoffe verwendet, außerdem habe mich ganz bewusst auf wenige Silhouetten konzentriert. Der Verkauf ist natürlich auch wichtig, klar. Wir müssen ja schließlich überleben, doch ich kann dich beruhigen, ich verkaufe nicht meine Ideale, um mehr Käufer hinzugewinnen.

Fotos: David Kurt Karl Roth

NEWS

 

Russland will NIKE Gay Pride Collection verbannen!

In Russland herrscht Steinzeit, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht.

Mit dem “Homosexuellen-Propaganda” Gesetz schürt die Duma Hass gegen Minderheiten und bereitet den Weg für verbale und tätliche Angriffe auf die LGBT Community.

Aktuell sorgt Russland für Schlagzeilen, weil Gesetzmacher Vitaly Milonov versucht die NIKE Gay Pride Collection vom Markt zu verbannen. Der Verwurf: Durch die Kollektion werden der russischen Jugend”abartige Werte” vermittelt.

Die NIKE Kollektion in Regenbogenfarben verstößt, so Milonov, gegen das 2013 erlassene Gesetz gegen “Homosexuellen-Propaganda”. Das absurde der Absurdität: NIKE verkauft die #betrue Kollektion gar nicht in Russland, sondern ausschließlich in den USA.

NIKEs Social Media Offensive der letzten Monate in Russland schürte allem Anschein nach Angst, um konservative Arschgeigen wie Milonov.

NIKE schlug bereits zurück:

“Nike does not discriminate based on sexual orientation, sex, nationality or age. Nike supports social and cultural diversity and seeks to deliver inspiration and innovation to every athlete in the world. In Russia, Nike does not request inclusion of any particular products or collections from its partners. The stores decide themselves which products they want to stock.”

Oh yeah! NIKE vs. Russia! Wir wünschen uns baldigst einen extra-fetten NIKE Gay Pride Collection Release auf dem Roten Platz!

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Calvin Klein x Tinder Kampagne!

Vor ein paar Jahren haftete Online-Dating noch etwas unschönes an.

Menschen, die sich im World Wide Web auf die Suche nach der großen Liebe begaben, galten gemeinhin als “Loooooosser”!

Das ist heute natürlich nicht mehr so. Online-Dating haftet nichts schmuddeliges mehr an. Dating-Apps wie Tinder haben das “Lovegame” für immer grundlegend verändert.

Für die neue CALVIN KLEIN Kampagne hat das US-Label mit Tinder zusammengearbeitet. Auf den Kampagnenfotos, links neben dem Protagonisten wird ein Tinder Chatverlauf gezeigt: “Raw Texts”, Real Story”, so das Versprechen.

In der Kampagne werden (vermeintliche) schwule, lesbische und heterosexuelle Pärchen gezeigt. Fotografiert hat die Tinder-Lovestory Mario Sorrentini.

 

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#jetztodernie