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Im Interview: Groundwave

Groundwave ist ein Label, das man im Auge behalten sollte. Der Stil: Clean, Minimalistisch, Progressiv, Detailverliebt. Ein paar Wochen ist es nun schon her, da traf ich Kim Sun Ho, den Designer des koreanischen Brands, in Seoul zu einem Interview in seinem Studio. Wir sprachen über seine Heimat und Mode.

Glaubst du, dass du ein typischer koreanischer Designer bist?

Ich wurde in Korea geboren, bin in Korea aufgewachsen. Das Land mit seinen Menschen und Bauten hat mich natürlich geprägt, daher würde ich sagen: Ja, ich bin ein typischer koreanischer Designer.

Deine Designs haben oftmals eine asiatisch-traditionelle Handschrift. Wie genau beeinflusst dich dein Heimatland in deinem Schaffen?

Die Architektur ist seit vielen Saisons die wichtigste Quelle meiner Inspiration. Die koreanische Architektur ist minimalistisch und futuristisch, wie die Kollektionen von Groundwave, meinem Label. Ich bin ein Freund von klaren Linien.

Erklär uns mal kurz, warum Groundwave Groundwave heißt.

Wenn man G-r-o-u-n-d-w-a-v-e ausspricht, dann klingt es gewaltig, aber nicht laut. Irgendwie bedeutungsvoll, dass fand ich passend für ein Label, welches sich mit Männermode auseinandersetzt.Wenn ich deine letzten beiden Kollektionen miteinander vergleiche, dann habe ich das Gefühl, dass deine Arbeit kommerzieller wird.

Grund dafür, dass du die neue Kollektion als kommerzieller wahrgenommen hast, könnte die Stofflichkeit gewesen sein. Für A/W 2012-13 habe ich schwere Stoffe verwendet, außerdem habe mich ganz bewusst auf wenige Silhouetten konzentriert. Der Verkauf ist natürlich auch wichtig, klar. Wir müssen ja schließlich überleben, doch ich kann dich beruhigen, ich verkaufe nicht meine Ideale, um mehr Käufer hinzugewinnen.

Fotos: David Kurt Karl Roth

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QUIZ: Welcher Modeblogger liebt es an Ärschen zu riechen und verdient 15.000,- Dollar pro Monat?

Quizfrage: welcher Modeblogger kann nichtmal einen graden Satz schreiben, leckt sich täglich selbst am Arschloch und verdient trotzdem Geld mehr als ihr mit eurem verhassten Büro-Job (nämlich etwa 15.000,- Dollar pro Monat)?

Nein, nicht Sami Slimani – der verdient mehr. Und auch nicht Jessica Weiß - die kann schreiben (und leckt sich unseres Wissens nach nicht den Po).

Es ist Bodhi. Und im Gegensatz zu Sami Slimani ist Bodhi ein Hund.

Rund 15.000,- Dollar verdient der Köter pro Monat mit dem Modebloggen. Und das alles nur, weil seine Herrchen auf die Allerweltsidee kamen, ihrem Hund Männerklamotten anzuziehen – und dann die überaus smarte Idee hatten, daraus einen Blog zu machen.

Modemarken wie AMERICAN APPAREL, GANT und ASOS zahlen gern einige hundert Dollar dafür, dass Bodhi deren Kleidung trägt. Na, wenn’s halt sonst keiner macht (außer vielleicht Sami – hier zum Beispiel).

Wir nehmen uns auf jeden Fall ein Beispiel an den Top-Verdienern Bodhi und Sami und schnüffeln uns ab sofort öfter mal am eigenen Arschloch. Vielleicht haben wir dann ja auch bald Style und das Geld.

Von: Jakob

 

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