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Im Interview: Designer Choi Bum Suk von “General Idea”

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Interviews mit koreanischen Designern zu schneiden ist, nun ja, ein wenig kompliziert. Nun, ein paar Wochen nach meinen Aufenthalt in Seoul, ist das Video mit dem talentierten Mr. Suk von General Idea auf FashionDaily.TV veröffentlicht worden. Er ist der Shootingstar der koreanische Modebranche. Seine Mode lässt mich an die Entwürfe des dänischen Designer-Trios Wood Wood denken. Für seine Spring/Summer 2012 Kollektion ließ sich der Modeschöpfer von einem St. Tropez Trip inspirieren. Eine farbefrohe, doch durchaus tragbare Kollektion. Seine Mode präsentiert Suk nicht nur in Seoul, sondern auch im Rahmen der New York Fashion Week. Berichte über General Idea lassen sich in zahlreichen internationalen Medien finden, zum Beispiel bei Dazed&Confused, VOGUE UK und im SOMA Magazine. Einen Tag vor seine Modenschau haben wir den Designer, der nur ungern seine Sonnenbrille abnimmt, auch nicht während Interviews, in seinem Studio besucht, um mit ihm über die Beziehung zwischen Mode und Wirtschaft, Inspirationsreisen und die aufstrebende Modemetropole Seoul zu sprechen.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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