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Im Interview: der Modeinnovator Julian Zigerli

Die Schweiz ist berühmt für „Bärge, Chäs und Schoki“. Nicht für Mode, nicht für Kunst. Doch dass könnte sich schon bald ändern, denn der junge Eidgenosse Julian Zigerli ist gerade dabei die Modebranche mit seinen innovativen Entwürfen zu erobern. Mit seiner Kollektion „Sugar, Spice and Everything Nice“ hat er etwas Eigenes, etwas Neues erschaffen.
Im prunkvollen Odeon Café in Zürich traf ich den jungen Männermodedesigner letzten Samstag zu einem Interview für Dandy Diary. Wir sprachen über seine aktuelle Kollektion, Labradoodles und Poppers.

Designer Julian Zigerli

Inspirationsquelle für deine aktuelle Kollektion ist der „Labradoodle“. Was zur Hölle ist ein „Labradoodle“?

Ein Hund, um genau zu sein ein Hybrid-Hund. Ein Mix aus Labrador und Pudel. Ein allergikerfreundlicher Blindenhund.

So weit so gut. Und was hat der Labradoodle mit deiner Mode zutun?

Überthema meiner Diplom-Kollektion „Sugar Spice and Everything Nice“ ist der Hybrid. Jackpacks, Hybriden aus Jacken und Backpacks, sind Kernelement meiner Kollektion, außerdem lässt sich die Thematik des Hybriden auch in Printform wiederfinden. Diverse Animalprints treffen in meinen Kreationen aufeinander.

Studiert hast du in Berlin, danach bist du wieder in die „Modewüste Schweiz“ gezogen. Warum?

Das Theater Neumarkt in Zürich bot mir eine Stelle als Kostümdesigner an. Ich nahm an und zog wieder in die Schweiz. Man verdient gutes Geld in Zürich. Geld, das mir die Freiheit gibt meinem Traum nachzugehen.

A/W 2011 Kollektion von Zigerli

Erzähl uns von dem ersten Moment, an dem du gemerkt hast, dass du dein Leben der Mode widmen wirst?

Es gab nicht den einen Moment, an dem ich realisiert habe, dass ich ein Modedesigner werden will. Doch bereits im frühen Alter, so mit zehn Jahren, hatte ich eine klare Vorstellung davon was ich tragen will, kurze Zeit später schmiss ich Dress-Up Party´s und erklärte meiner Mutter was sie tragen beziehungsweise nicht mehr tragen soll.

Ein Beispiel?

Ein pinkfarbener Overall, den sie damals gern trug. Ich sagte ihr, dass sei ein absolutes No-Go. Sie schmiss das gute Stück weg. Ich wünschte mir, dass ich ihr nie zu diesem Schritt geraten hätte, denn heute wäre ich gern Besitzer des Overalls.

Genug vom Overall deiner Mutter. Widmen wir uns wieder deiner Mode zu: Wie hast du die aufwendigen Prints deiner Kollektion hergestellt?

Viel Druck, viel Hitze und reichlich Transferfolie. Sie sind in Kooperation mit der Schweizer Firma Eschler entstanden. Ein Textilhaus, das normalerweise für die Bekleidung von Wintersportlern zuständig ist. Sie kennen sich mit flächendeckenden Drucken aus, die ja beispielsweise auch bei den Anzügen von Skispringern zum Einsatz kommen.

Nicht nur deine Prints, beziehungsweise deren Drucktechnik, stammen aus dem Sektor der Funktionsbekleidung, sondern auch die verarbeiteten Stoffe selbst. Warum?

Ich finde den Bruch spannend, der durch Material und Verarbeitung entsteht. Sportästhetik trifft auf High-Fashion. Man mag es kaum glauben, doch die Stoffe fühlen sich auch verdammt gut an.

“Jackpack” by Julian Zigerli

So, lieber Julian, nun gebe ich dir drei Begriffe, du gibst mir drei Antworten:

„Fly-Fishing“

Eine Sportart, auf die ich während meines Australien-Tripps gestoßen bin. Nie gemacht, doch unglaublich inspirierend, auch für meine aktuelle Kollektion.

„Lenny“

Ein Kurzfilm – mein erstes Kostümprojekt, das ich noch während meiner Studienzeit realisierte.

„Poppers“

Wer hat dir das gesagt? Schon lange nicht mehr gemacht, doch ich liebe es über alles.

Es wäre toll, wenn du zum Ende unseres Gesprächs den Lesern von Dandy Diary einen modischen Ratschlag mit auf den Weg geben könntest!

Sie sollen sich selbst sein, nicht auf den Nachbarn schauen. Ich weiß, dass hört sich cheesy an!

TRENDS

 

Inflationär, übel: Holz-Sonnenbrillen!

Täglich treffen bei uns Pressemitteilungen von Labels ein, welche sich auf die Herstellung von Sonnenbrillen aus Holz spezialisiert haben.

Sie rühmen sich der Nachhaltigkeit. Bewerben ihr Werk mit total wortwitzigen Slogans wie “Holzig seit 2012″, “In Wood We Trust” oder “Done by nature, designed for your eyes”.

Das Berliner Label mit dem originellen Namen “Stadtholz”  versichert, dass man nach dem Kauf einer ihrer Brillen “wirklich ein Stück Natur auf der Nase” trägt.

Doch will man das?! Ein Stück Natur auf der Nase tragen, wenn es übel aussieht. Nachhaltigkeit schön und gut. Doch bei Mode dreht es sich in erster Linie um Design. Das sollte schon gut aussehen.

All die Holzbrillen-Designs von Marken wie Kerbholz, Stadtholz, Wood Fellas, WOODONE, ROLF Spectacles, Eric Lauer, Enzo Forciniti, Scherler oder Zeitgeist Berlin tun das nicht.

Außerdem gibt es nichts, was mehr nervt, als Labels, die sich “Nachhaltigkeit” fett auf die Fahne schreiben. Meist sind es genau die Labels, die, wenn man genauer hinschaut, soviel mit Nachhaltigkeit zu tun haben, wie Bumm-Bumm-Boris mit einem smarten Umgang mit Twitter. Nicht allzu viel.

LOOKS

SPECIAL

NEWS

 

G-STAR RAW x VITRA ::: Prouvé RAW Office Edition

Seit ich nicht mehr obdachlos bin, also seit Oktober 2014, muss ich mich notgedrungen auch mit den Themen Möbelkauf und Interieur auseinandersetzen (*seufz*, Luxusprobleme).

Umso schöner also, dass sich in der Flut an Mode-Mails, die täglich per Kurier ins heimische Office flattern, auch mal ein paar Möbel finden: die niederländische Jeansmarke G-STAR RAW hat sich nämlich mit der hippen Möbelmarke VITRA zusammengetan, um eine Büromöbelkollektion rauszuhauen. Yes! Super! Möbel sind eh das neue It-Ding!

Sie knüpft an die Prouvé RAW Edition aus 2011 an, dem ersten gemeinsamen Projekt zwischen G-STAR RAW, der Prouvé Familie und Vitra. Die zweite Serie der Kollaboration belebt eine Serie von Möbeln und Leuchten wieder auf, die ursprünglich von Jean Prouvé in den 1940ern für die Büros großer französischer Industrieunternehmen entworfen wurden.

Und da auch wir hier bei DANDY DIARY uns als französisches Industrieunternehmen begreifen, möchten wir selbstverständlich unser gesamtes Büro mit diesen Möbeln ausstaffieren.

Einzig die Preise stehen uns noch etwas im Weg:

- Fauteuil de Salon Haut, ab: 2.850,05 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction (Cuir), ab: 2.270,52 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction (Tissu), ab: 1.708,84 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction Pivotant (Cuir), ab: 2.600,15 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction Pivotant (Tissu), ab: 1.981,35 EUR (inkl. MwSt.)

- Standard SR, ab: 731,85 EUR (inkl. MwSt.)

- Bahut, ab: 8.634,64 EUR (inkl. MwSt.)

- Bureau Métallique, ab: 3.451,00 EUR (inkl. MwSt.)

- Bureau Présidence, ab: 7.730,24 EUR (inkl. MwSt.)

- Table Flavigny, ab: 5.938,10 EUR (inkl. MwSt.)

- Lampe de Bureau, ab: 148,75 EUR (inkl. MwSt.)

- Petite Potence, ab: 724,71 EUR (inkl. MwSt.)

Huch!

Die komplette Kollektion gibts übrigens hier zu kaufen.

Bahut Bureau Métallique Bureau Présidence Fauteuil de Salon Haut Fauteuil Direction Pivotant Prouve RAW office collection Fauteuil Direction Lampe de Bureau Petite Potence Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (1) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (2) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (3) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (4) Prouve RAW Office Edition_Fauteuil Direction Pivotant Standard SR Table Flavigny

Von: Jakob

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FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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Dance, Dance! Last night at Berlin Festival!

#musikdurstig #warsteiner