Im Interview: Clive Owen

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Letzte Woche sind wir – gemeinsam mit unseren Lieblingsfotografen Peter Kaaden – nach Rom geflogen.

Der Grund: die Premiere von “Killer in Red” – einem Kurzfilm von Campari (siehe und staune etwas weiter unten) mit Hollywood-Star Clive Owen, den wir nach der Premiere noch ein paar kniffligen Fragen stellen durften:

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit CAMPARI?


CAMPARI
ist eine Marke mit einer großen Geschichte, daher fühlte ich mich geehrt, als sie mich für den Job angefragt haben. Als klar war, dass es sich um einen Kurzfilm handelt, nicht um eine x-beliebige Werbung, und dass Paolo Sorrentino Regie führen wird, hatten sie mich. Mein erster Film mit Paolo! Tolle Erfahrung!

In  Campari’s “Killer in Red” spielst du einen Barkeeper. Was macht für dich einen guten Barkeeper in “Real Life” aus?

Dass er gute Drinks mixt, gut zuhört und ausschließlich interessante Dinge zu erzählen hat.

Wie lang hast du dich auf deine Rolle als Barkeeper in “Killer in Red” vorbereitet? Wochen, Monate? Jahrzehnte in Bars?

Ich habe mich natürlich mein halbes Leben auf diese Rolle vorbereitet! Meine Paraderolle! Nein, um ehrlich zu sein, hat mir ein exzellenter Barkeeper an ein paar amüsanten Abenden in einer hippen Römer “Speak Easy” Bar beigebracht, wie man Campari Cocktails mixt, so dass Paolo Sorrentino mich nicht für die Bar-Szenen doublen lassen musste.

Gratulation! Jetzt kannst du dir deinen Lieblingscocktail, den “Boulevardier”, zu Hause selbst mixen. Welche Fähigkeiten hast du – neben Campari Cocktails mixen und deiner eigentlichen Profession – in den letzten Jahren noch so erlernt?

Ich war in einer Schule für Croupiers, um mich auf eine Rolle vorzubereiten. Habe erlernt zu reiten und mit einer AK 47 zu ballern.  Habe mich 9 Monate intensiv mit Hemingway befasst. Für „The Knick“ habe ich die Durchführung von vielen Operationen erlernt. Das ist das Beste an meinem Job, dass ich immer wieder in neue Welten eintauchen kann.

Du hast bei großen Produktionen wie „Children of Men“ mitgespielt, aber auch in vergleichsweise „kleinen“ Filmen wie „Shadow Dancer“. Was bevorzugst du? Groß oder klein?

Hat beides Vor- und Nachteile, daher habe ich nicht wirklich eine Vorliebe! Für meine Arbeit als Schauspieler macht das nicht wirklich einen Unterschied! Ich versuche konsequent zu spielen. Es gibt zwei entscheidende Dinge, nach denen ich auswähle, in welchen Filmen ich mitspiele: Drehbuch und Regisseur.

Wenn man dich in deinen Filmen und Serien sieht, hat man das Gefühl, dass man immer ein wenig vom echten „Clive Owen“ präsentiert bekommt, würdest du das so unterschreiben?

Und wie ist der echte Clive Owen? Ich bin niemand, der Rollen auswählt, mit denen ich mich überhaupt nicht identifizieren kann, sonst wird es unrealistisch, daher ist das wohl war, dass man immer ein Stück “Clive Owen” in jeder meiner Rollen entdecken kann.

Nach all den Jahren als Schauspieler: Gibt es noch Situationen am Filmset, welche dir peinlich oder unangenehm sind?

Oh! Yes! Doch ich denke, dass du mit deinen Rollen so weit gehen musst, dass es auch mal unangenehm wird. Wer nur Rollen auswählt, mit denen er sich wohl fühlt, wird nicht weit kommen. Man muss raus aus seiner „Comfort Zone“!

Letzte, extrem wichtige Frage: Welche der wundervollen Frauen in „Killer in Red“ würdest du im echten Leben auswählen? Blond oder rot?

Ich bin ein glücklicher, verheirateter Mann. Mehr kann und darf ich dazu nicht sagen.

Category: Special

Tags: Campari, Clive Owen, Killer in Red, Negroni

Von: David Kurt Karl Roth

Fotograf:: Peter Kaaden

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