Homage to Guy Bourdin

Modefotograf GUY BOURDIN hat ein wahnsinniges Werk hinterlassen. Zu meinen Lieblingsarbeiten von BOURDIN gehören seine Polaroid-Serien.

Der Franzose fotografierte erst ein Motiv mit einer Polaroid-Kamera, um das Polaroid wenig später mit ausgestreckter Hand wieder so zu positionieren, dass es im zweiten von ihm geknippsten Foto wieder auftaucht. So entstand ein spannender Mix aus Foto und Realität.

Die Idee Bourdins haben wir für eine Fotostrecke aufgegriffen und fortgeführt. Einzelne Polaroids von bestimmten Parts der Kleidung formen auf dem Waldboden – zusammengelegt – das große ganze, den kompletten Look.

Das Motiv (ich) macht eine andere Bewegung, als auf dem Polaroid, so entsteht ein optischer Widerspruch für den Betrachter des Bildes. Und für Instagram haben wir ein GIF produziert, auf dem die Entwicklungsphase eines Polaroids festgehalten wird, welches hier zu sehen ist.

Inspirationsquelle für den Look: GRACE WALES BONNER. Die britische Männermodedesignerin, deren Entwürfe einen Gegenentwurf zum in London populären Sportsluxe-Look darstellen, greift Silhouetten und Styling aus den 60er und 70er Jahren auf. Mehr Infos zu GRACE gibt es hier.

Lederjacke, Hemd und Hose habe ich in einem Berliner Second-Hand Store gekauft. Der lederne Schlabberhut ist ein Fundstück von einem Schweizer Flohrmarkt.

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Category: Looks

Tags: Grace Wales Bonner, Guy Bourdin

Von: David Kurt Karl Roth

Fotos: Cheyenne Tulsa

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