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Heute: BOHÈME KIDS PARTY in Hamburg

Liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger, liebe Tagträumer und Nacktschläfer, liebe Eisprinzessinnen, liebe Sylvie van der Vaart, liebe Gentrifizierer und Punks, liebe Aufschneider, liebe Supermodels, liebe Bohèmiens, liebe Hippies und liebe Angeber – liebe Tänzer, 

am Donnerstag, 1. November, möchten wir unsere schönsten, lockersten und vor allem abgewichstesten Freunde (und Freunde von Freunden) zu unserer piekfeinen Abendgesellschaft einladen, der BOHÈME KIDS soirée.

Wir bitten darum, mindestens fantastisch auszusehen und wie wild auf dem blitzblank gewichsten Tanzboden rumzufuchteln.

Damit ihr euch mit eurem schicken schwarzen Mini-Kleidchen und den 29.000,- Euro-Vintage-Louboutins (Fake!) mal so richtig wie im New York der 1990er Jahre fühlen könnt, feiern wir as chic as possible – und zwar im höchst restriktiven, radikal exklusiven und allseits bekannten Mitgliederverein „Uppereast“.

Member-Karten, Clubausweise, Codewörter oder vorher abgeschickte E-Mails gelten bei uns allerdings einen Scheissdreck. Einzige Instanz, die entscheidet, ob jemand reinkommt, ist unser zahngold-behangene Tür-Olga. Und die kennt weder Freund noch Feind. Sie kennt ausschließlich guten bis mäßig-guten Stil. Und hunderte Schimpfwörter.

Achso: lasst euch bitte von niemandem einreden, dass wir eine verschissene Fashion-Party oder so machen. Das ist offensichtlich erstunken und erlogen. Wir können ja nichts dafür, dass ihr euch immer so aufdonnert und alle bei irgendwelchen mehr oder minder dubiosen Modelagenturen arbeitet, unter Vertrag seid oder eins von beiden zumindest in euren perversen, kleinen, feuchten, kruden Träumen wollt. Pfui!

Dennoch (jawohl!) lassen wir es uns nicht nehmen zu erwähnen, dass diese BOHÈME KIDS Party die offizielle After Show-Sause eines höchst geheimen, mit der gesamten Hamburger Modeszene besetzten DANDY DIARY-Glücksspiel-Abends sein wird. Komisch aussehende Gäste mit lackierten Fingernägeln und schrägsten Kostümierungen sollten euch also bitte nicht weiter irritieren. Das ist nunmal deren Job.

So, keinen Bock mehr. Schluss mit dem Geplapper. Hier die Key Facts:

- Einlass: 23 Uhr

- Open Bar von 23 – 0 Uhr (d.h. wir verschenken eine Stunde lang Long-Drinks und Schnäpse bis wir pleite oder unsere Getränke leer sind)

- Dresscode: New York in den 1990er Jahren (die Damen wie Manhattan, die Herren eher wie Harlem oder so)

- Die Damen dürfen bei uns generell alles. Immer und überall. Die Männer dürfen dabei helfen.

- Jiggah! Yeah!

- ☮ -

BOHÈME KIDS PARTY
DONNERSTAG, 01.11.2012, 23 UHR // Eintritt: 09 Euro
SIMON-VON-UTRECHT-STR. 31, HAMBURG
OPEN BAR: 23.00-0.00 UHR
MUSIK: Oliver Tabillion (Berlin), Zoo#Clique (Hamburg)

SPECIAL

LOOKBOOKS

 

Chris Brown x SNIPES – Capsule Collection

Nachdem SNIPES neulich schon mit dem Rapper Machine Gun Kelly kollaborierte, geht es nun mit Chris Brown in die nächste Runde. Passend zum Style des Sängers gibt es eine Capsule Collection mit Kapuzenpullovern in pastelblau und rosa, einem astreinen Jogginganzug, der selbst jeden Ost-Londoner Halbstarken Stolz machen würde und einem Trikot-Jersey. Alles auf den Punkt genau zeitgemäß. So macht man das heutzutage.

Der Sänger, der – glaubt man der Legende (was wir ja immer sehr gern tun) – in einer Tankstelle aufwuchs, mit 15 Jahren entdeckt wurde und dann schnell seinen ersten Nummer 1-Hit hatte, sagt zur Zusammenarbeit mit dem Streetwear-Label: „SNIPES fördert Kreativität und versteht, dass Künstler sich entwicklen. Mir als Künstler ermöglichst das mit einer Lifestyle-Brand ohne Kompromissen zu arbeiten und meine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.“

Im zur Kollektion erscheinenden Video zeigt Brown dann auch gleich mal, wie GENAU er seine Kreativität zum Ausdruck bringt: er tanzt extrem smooth durch die Gegend, junglet durch die nächtliche Großstadt und malt ein Graffiti auf eine Leinwand.

Die Chris Brown x SNIPES-Kollektion ist ab dem 6. Juni online auf www.snipes.com und in ausgewählten SNIPES-Stores erhältlich. 

 

NEWS

 

Die Geschichte zum Vetements DHL T-Shirt

Über kein Design wurde letzte Saison soviel gesprochen, geschrieben und gestritten: das DHL T-Shirt von Vetements.

Seit Gosha Rubchinskiy die Vetements SS 2016 im besagten Shirt eröffnete, wird über Preis, Design-Anspruch etc. diskutiert.

In einem Interview mit dem Telegraph erzählte Demna Gvasalia – dem Mastermind von Vetements – wie es zur Idee mit dem Logo des Transportunternehmens kam.

DHL, wurde, so Gvaslia, zu einem täglichen Thema, weil ich immer auf Pakete warten musste. „Immer sagte irgendjemand, dass Paket ist noch nicht angekommen“. Nach ein paar E-Mails und Telefonaten bekam das Vetements Team die Freigabe des Logos von DHL. Und – im Gegenzug – 20 DHL-Angestellte – ein Vetements Shirt.

Mehr zum smarten Move das DHL Logo zu verwenden, gibt es hier bei uns zu lesen.

VIDEO

TRENDS

 

Soft Hardcore: Der Siegeszug der Metal-Hipness

Spätestens, seitdem es Kiss-Bassist Gene Simmons vor zwei Jahren verkündete, ist Rock offiziell tot. In musikalischer Hinsicht sind Hiphop, elektronische Musik und naturgemäß Pop tonangebend. Und auch auf subkultureller, modischer und gesellschaftlicher Ebene schien Rock mehr und mehr stiefmütterlich behandelt, ja, nahezu bedeutungslos. Bis jetzt.

Denn: Die Metal-Ästhetik und mit ihr die Logos und Artworks von dem Genre zugehörigen Bands sind angesagter denn je. Justin Bieber trägt regelmäßig T-Shirts mit Metallica-Prints, Supreme hat bereits mehrfach mit Black Sabbath eine Kooperation herausgebracht, deren Käufer vermutlich noch nie auch nur einen Song der Band gehört haben. Und eine mehr als offensichtliche Iron-Maiden-Referenz gab es bereits bei Balenciaga zu bestaunen.

Flammen-Motive, über deren modische Relevanz wir bereits hier berichtet haben, sind vor allem dank Vetements wieder und völlig unerwartet mehr als hip, ebenso wie Schriftzüge in Fraktur und ein religiös-mystisch anmutender Vibe. Die Fraktur hat Kanye West mit seinem Merch zu „The Life of Pablo“ kurzerhand zumindest halbwegs von ihrem in der rechten Szene verorteten Image befreit. Und Rick Owens vertritt seit Jahren hoch erfolgreich eine verrucht-rockige Stimmung, die nicht mehr nur im Berghain gut anbekommt.

Die Rückkehr einer in ihren Grundzügen maskulin-aggressiven Ästhetik hängt mit Sicherheit mit dem sich wandelnden Männerbild zusammen, über das Adriano Sack und Frederik Schwilden bereits an dieser Stelle schrieben. Während die für Männer typischen, vor Kraft strotzenden und prolligen Eigenschaften mehr und mehr verloren gehen, findet auf ästhetischer und stilistischer Ebene eine Kompensation eben dessen statt: Tattoos, Bärte, gestählte Körper und auch der Metal-Szene entlehnte Codes und Motive lassen den vermeintlich geschwächten Mann weiterhin stark erscheinen. Zumindest von außen.

Dazu kommt ein Grundproblem, mit dem sich alle Designer konfrontiert sehen: Dem Aussterben der Subkulturen. Während es in den vergangenen Jahrzehnten unter Jugendlichen zum guten Ton gehörte, sich von der Masse abzugrenzen, einer Subkultur zuzugehören und so Rebellion und das Anders-Sein zu üben, wollen Jugendliche mittlerweile – zumindest laut der letzten Sinus-Studie – Mainstream sein.

Daraus lässt sich nunmal reichlich wenig Inspiration ziehen. Und so wird auch weiterhin auf bereits vorhandene und bereits totgeglaubte Strömungen und Stile zurückgegriffen werden müssen. Das ist aber völlig in Ordnung, besonders dann, wenn es doch so gut und lässig aussieht wie die Metal-Ästhetik.

Text: David Jenal

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