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Henrik Vibskov Spring/Summer 2012

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Henrik Vibskov Spring/Summer 2012. Wir lieben die Shows des hünenhaften Dänen. Denn er zeigt nicht nur Mode, die auffällt und gefällt, sondern auch interessante Konzepte. Für seine Spring/Summer 2012 Show in Kopenhagen hat er eine Installation erschaffen, die ihresgleichen sucht. Eine Drehscheibe, die flach auf dem Boden lag, wurde inmitten eines Parks aufgebaut, auf dieser befanden vier Räume, welche durch Holzwände samt Türen abgetrennt wurden. Das Werk, ein wahres Kunstwerk, nannte der dänische Designer „The Axis of Vibskov“. Während der Modenschau, die einer Theateraufführung glich, bewegten sich die Models durch die Türen während die Drehscheibe gedreht wurde. Intension seines Werks bleibt unklar. Vielleicht eine Reaktion auf den immer wiederkehrenden Modezyklus? Wer weiß. Die Zuschauer jedenfalls waren höchst erfreut über die Darbietung Vibskovs. Kopenhagen ist sein Heimspiel. Die Vibskov Show ist jede Saison „das Highlight“ in Kopenhagen. In puncto Mode, auch nicht unwichtig bei einem Modedesigner, gab es interessanterweise haufenweise Barret-Mütze zu sehen, dazu typische Kreationen des Dänen: Knallig-bunte Anzüge, lange Strümpfe, Pullover mit ZickZack-Muster. Besonders gefallen haben mir kurze Hosen und Anzüge mit Aquarell-Print. Und die Brillen sind natürlich auch erwähnenswert, wie immer bei Vibskov. Für Spring/Summer 2012 entwarf er Sonnenbrillen mit sechsfachen Gläsern.

NEWS

 

Russland will NIKE Gay Pride Collection verbannen!

In Russland herrscht Steinzeit, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht.

Mit dem “Homosexuellen-Propaganda” Gesetz schürt die Duma Hass gegen Minderheiten und bereitet den Weg für verbale und tätliche Angriffe auf die LGBT Community.

Aktuell sorgt Russland für Schlagzeilen, weil Gesetzmacher Vitaly Milonov versucht die NIKE Gay Pride Collection vom Markt zu verbannen. Der Verwurf: Durch die Kollektion werden der russischen Jugend”abartige Werte” vermittelt.

Die NIKE Kollektion in Regenbogenfarben verstößt, so Milonov, gegen das 2013 erlassene Gesetz gegen “Homosexuellen-Propaganda”. Das absurde der Absurdität: NIKE verkauft die #betrue Kollektion gar nicht in Russland, sondern ausschließlich in den USA.

NIKEs Social Media Offensive der letzten Monate in Russland schürte allem Anschein nach Angst, um konservative Arschgeigen wie Milonov.

NIKE schlug bereits zurück:

“Nike does not discriminate based on sexual orientation, sex, nationality or age. Nike supports social and cultural diversity and seeks to deliver inspiration and innovation to every athlete in the world. In Russia, Nike does not request inclusion of any particular products or collections from its partners. The stores decide themselves which products they want to stock.”

Oh yeah! NIKE vs. Russia! Wir wünschen uns baldigst einen extra-fetten NIKE Gay Pride Collection Release auf dem Roten Platz!

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Calvin Klein x Tinder Kampagne!

Vor ein paar Jahren haftete Online-Dating noch etwas unschönes an.

Menschen, die sich im World Wide Web auf die Suche nach der großen Liebe begaben, galten gemeinhin als “Loooooosser”!

Das ist heute natürlich nicht mehr so. Online-Dating haftet nichts schmuddeliges mehr an. Dating-Apps wie Tinder haben das “Lovegame” für immer grundlegend verändert.

Für die neue CALVIN KLEIN Kampagne hat das US-Label mit Tinder zusammengearbeitet. Auf den Kampagnenfotos, links neben dem Protagonisten wird ein Tinder Chatverlauf gezeigt: “Raw Texts”, Real Story”, so das Versprechen.

In der Kampagne werden (vermeintliche) schwule, lesbische und heterosexuelle Pärchen gezeigt. Fotografiert hat die Tinder-Lovestory Mario Sorrentini.

 

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