arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Hamburg: Audi Fashion Award 2012

Gestern hat zum allerersten Mal der AUDI FASHION AWARD stattgefunden. Lichtjahre nachdem Mercedes Benz sich als Sponsor weltweiter und der Berliner Fashion Week im modeaffinen Feld positioniert hat, zieht der Ingolstädter Autobauer nach. Nun gut.

Studenten der Hamburger Modeuniversitäten HAW und AMD präsentierten der Jury (in der u.a. die beiden Bloggerinnen Nike und Sarah von This is Jane Wayne saßen) und etwa 350 Zuschauern (Freunde, Familie, Lokalprominenz, Trinker) je zwei Entwürfe, an denen man selbstverständlich so gar nichts von einer Vision oder einer Linie oder auch nur einer Idee ablesen konnte. Dafür sind zwei einfach zu wenig.

Interessanter war dann doch, dass von den Menswear-Jungdesignern auffällig viele, nämlich etwa die Hälfte, Röcke und Kleider für den Herrn zeigten. Die Jungs haben scheinbar ihre Lektion bei Rick Owens gelernt. Bei der Umsetzung darf es dann beim nächsten Mal aber gern ein wenig eigenständiger sein.

Das wichtigste Ereignis des Abends war aber allem Anschein nach die Moderation von Janin Reinhardt. Zum einen, weil die ehemalige VIVA-Moderatorin vor einigen Wochen noch völlig fassungslos war, als ich mit einer übergroßen Bomberjacke in der Mars Bar stand (O-Ton Reinhardt: “Wenn das Mode ist, dann will ich mit Mode nichts mehr zu tun haben.”). Zum anderen, weil es auf der Heimfahrt (im total luxuriösen, total angeberischen, total geil massagesitzigen Audi A8) zu einer wilden Diskussion zwischen dem Fotografen Philip André und seiner Freundin darüber kam, ob Janin Reinhardt denn nun sexy sei oder total daneben.

Die Diskussion endete mit dem Vorschlag, dass Philip sich doch bitte zu Hause einen auf Janin runterholen möge. Seine Freundin würde so lange im Badezimmer warten.

Ich fuhr dann weiter, ließ die beiden machen (oder auch nicht), stellte die Massagefunktion meines Sitzes auf die höchste Stufe und dachte über Janin Reinhardt nach.

P.S.: Wer beim oberen Bild ganz genau hinschaut, entdeckt am unteren Bildrand links einen zuspätgekommenen Dandy Diary-Blogger im SIGNUM-Hemd. In Reihe zwei. Denn Front Row ist uns nun wirklich zu sehr last season. Noch dazu in Hamburg.

LOOKS

SPECIAL

NEWS

LOOKBOOKS

TRENDS

 

Londons Grime Revival

Wenige Stunden vor den Brit Awards 2015, so die Legende, bekam SKEPTA einen Anruf von Kanye West.

YEEZUS bat den heißesten UK Grime Artist seine Posse zusammenzutrommeln, um bei seinem Song “All Day” bei den Brits mit ihm auf der Bühne zu stehen. Die Underground-Bewegung Grime erreichte den Mainstream.

Grime entstand in den frühen 2000er Jahren in London aus UK Garage, Dancehall, Hip Hop und Drum and Bass. Im Grime rappen MCs entzürnt im Schnellfeuermodus auf 135 – 140 BPM Sounds.

Was London derzeit erlebt – musikalisch wie modisch – ist ein Grime Revival. SKEPTA, der bereits zu Anfangszeiten mit seiner “Boy Better Know” Crew Grime maßgeblich beeinflusst hat, wird vom Underground-Hero zum Pop Icon. Das lange Zeit lokale East London Phänomen Grime wird zum weltweiten Exportgut.

Mode hat im Grime schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Im Garage, aus dem Grime hervorging, trug man Show-Off-Labels wie Moschino, Versace oder Iceberg. Teure Marken, die sich die East Londons Kids nicht leisten konnten. Der Zutritt zu den angesagten Clubs blieb ihnen somit verwehrt.

Sie trugen die Uniform der Straße : Caps, Trainingsanzüge und Sneaker und starteten ihre eigene Bewegung – fern ab der Garage Clubs – auf Grime Raves, welche immer wieder von der Polizei beendet wurden.

“Der Mann” des Revivals – Skepta – hat für NASIR MAZHAR den Soundtrack für seine SS 2015 Kollektion produziert. Bei der Nasir Mazhar Afterparty rockte SKEPTA das Publikum mit seiner “Boy Better Know” Crew.

Skepta ist musikalisch wie modisch ein Vorbild für eine ganze Generation. Sein Look steht exemplarisch für die zweite Welle Grime. Er trägt NIKE Hoodies der Combat-Line, die New Era Lake Elsinore 59FIFTY Fitted Cap “That’s not me”), NIKE Ticker-Tasche, Slazenger Sweater, Helly Hansen Jacke, NIKE Air Max 95.

Im Video zu “Shutdown” – kann man wunderbar den Look von Skepta und seiner Gang studieren. SKEPTA selbst trägt im Musikvideo von Kopf bis Fuß COTTWEILER. Ansonsten sieht man noch Items von Stone Island, Supreme, Adidas und immer wieder: NIKE, die wohl wichtigste Marke beim Grime Revival.

Es gibt viele Überschneidungen zum Internet-Phänomen Health Goth, in dem es vorrangig auch um schwarze Performance-Wear geht, doch GRIME ist mehr gangsta, weniger sporty, außerdem eine Bewegung, in der die Herkunft eine wichtige Rolle spielt, auch modisch.

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

INSTAGRAM

11270831_413932552127198_949223583_n

Say Hi to Donata! This sexy chick got tattooed by Belgian artist Wim Delvoye! Part of Tattoo exhibition.

#034 #039 #034 #034 #hamburg #wimdelvoye