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NEWS

 

Hamburg: Audi Fashion Award 2012

Gestern hat zum allerersten Mal der AUDI FASHION AWARD stattgefunden. Lichtjahre nachdem Mercedes Benz sich als Sponsor weltweiter und der Berliner Fashion Week im modeaffinen Feld positioniert hat, zieht der Ingolstädter Autobauer nach. Nun gut.

Studenten der Hamburger Modeuniversitäten HAW und AMD präsentierten der Jury (in der u.a. die beiden Bloggerinnen Nike und Sarah von This is Jane Wayne saßen) und etwa 350 Zuschauern (Freunde, Familie, Lokalprominenz, Trinker) je zwei Entwürfe, an denen man selbstverständlich so gar nichts von einer Vision oder einer Linie oder auch nur einer Idee ablesen konnte. Dafür sind zwei einfach zu wenig.

Interessanter war dann doch, dass von den Menswear-Jungdesignern auffällig viele, nämlich etwa die Hälfte, Röcke und Kleider für den Herrn zeigten. Die Jungs haben scheinbar ihre Lektion bei Rick Owens gelernt. Bei der Umsetzung darf es dann beim nächsten Mal aber gern ein wenig eigenständiger sein.

Das wichtigste Ereignis des Abends war aber allem Anschein nach die Moderation von Janin Reinhardt. Zum einen, weil die ehemalige VIVA-Moderatorin vor einigen Wochen noch völlig fassungslos war, als ich mit einer übergroßen Bomberjacke in der Mars Bar stand (O-Ton Reinhardt: “Wenn das Mode ist, dann will ich mit Mode nichts mehr zu tun haben.”). Zum anderen, weil es auf der Heimfahrt (im total luxuriösen, total angeberischen, total geil massagesitzigen Audi A8) zu einer wilden Diskussion zwischen dem Fotografen Philip André und seiner Freundin darüber kam, ob Janin Reinhardt denn nun sexy sei oder total daneben.

Die Diskussion endete mit dem Vorschlag, dass Philip sich doch bitte zu Hause einen auf Janin runterholen möge. Seine Freundin würde so lange im Badezimmer warten.

Ich fuhr dann weiter, ließ die beiden machen (oder auch nicht), stellte die Massagefunktion meines Sitzes auf die höchste Stufe und dachte über Janin Reinhardt nach.

P.S.: Wer beim oberen Bild ganz genau hinschaut, entdeckt am unteren Bildrand links einen zuspätgekommenen Dandy Diary-Blogger im SIGNUM-Hemd. In Reihe zwei. Denn Front Row ist uns nun wirklich zu sehr last season. Noch dazu in Hamburg.

TRENDS

 

70s Rockstar-Chic: LUISA VIA ROMA – Spring/Summer 2015 “Backstage Pass” Editorial

Wenn ihr den hippen Stylisten des Florentiner Luxusgeschäfts LUISA VIA ROMA glauben mögt und bei unserer letzten Fashion Week Opening Party im Januar diesen Jahres richtig aufgepasst habt, wisst ihr natürlich: die 1970er Jahre sind aktuell brutal angesagt.

In ihrem neuesten Editorial “Backstage Pass”, in dem LVR-Stylistin Carmel Walsh die heißesten Pieces der Spring/Summer-Kollektionen 2015 zeigt, sehen wir viel 70s Glamour und glammy Rockstar-Styles von unter anderem DRIES VAN NOTEN, DOLCE & GABBANA, LANVIN, SAINT LAURENT, HAIDER ACKERMANN und BALMAIN.

Wenn schon 70s Rockstar-Chic, dann bitte so, finden wir. Dass man dafür auch mindestens so viel Asche haben muss, wie die Rolling Stones, versteht sich von selbst.

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Von: Jakob

LOOKBOOKS

 

PALACE SKATEBOARDS – Spring/Summer 2015 Drop im Webshop

Achtung! Achtung! Die heiße Skate-Marke PALACE hat genau heute einen neuen DROP im Webshop parat.
 
Lasst euch nicht lumpen und kauft euch ganz dringend mindestens ein Teil der brandneuen Spring/Summer-Kollektion. Ist alles noch sehr heiß und ein sure shot. Falsch machen kann man damit wohl erst Herbst/Winter 2015 etwas. Bis dahin: all good, all angesagt.
 
Wir empfehlen die Longsleeves. Aber natürlich ist das auch egal. Hauptsache, ihr habt IRGENDwas. Hier gehts zum Webshop.palace-skateboards-spring-summer-2015-002-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-007-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-008-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-009-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-001-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-013-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-014-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-016-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-018-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-010-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-012-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-015-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-017-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-003-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-004-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-011-960x640 palace-skateboards-spring-summer-2015-006-960x640

LOOKS

SPECIAL

 

“It-Boy”, “Fashion Manager” und “neuer Lagerfeld” – Die Überhöhung des Justin O’Shea im SPIEGEL

Im aktuellen SPIEGEL (18/2015) findet sich zur allgemeinen Überraschung ein vierseitiger Artikel über den MyTheresa.com-Einkäufer Justin O’Shea, der darin zum “It-Boy”, “Fashion Manager” und “neuen Lagerfeld” hochgejazzt wird.

Das ist schon sehr ungewöhnlich. Gemeinhin widmet sich das Nachrichtenmagazin eher selten Modethemen – es sei denn, sie erklären Zusammenhänge über die eigene Branche hinaus. Davon kann bei O’Shea nicht so richtig die Rede sein. Er mag ein allerorts fotografierter, sein Handwerk durchaus gut ausführender Einkäufer bei einem erfolgreichen Unternehmen sein, doch mehr eigentlich nicht.

Der SPIEGEL macht daraus eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Wieder wird die PR-Story vom kernigen australischen Outback-Außenseiter beschrieben, der zwischenzeitlich in einer Mine gearbeitet hat und so gar nicht in die aalglatte Modewelt passt. Ferner wird dem Buyer der gesamte Erfolg des Luxus-Onlinehändlers MyTheresa.com zugeschrieben, was so natürlich nicht kaum stimmt. Für den Erfolg maßgeblich verantwortlich ist dort vor allem das Online-Marketing, das die richtigen Google-Keywords an die Produkte heftet, das Visual Merchandising, das die Produkte inszeniert – und ja, auch das Buying. Dass O’Sheas Trefferquote beim Einkauf von Waren als “legendär” gilt, bleibt außerdem eine Behauptung der Autorin, die sie nicht belegt. Einigermaßen gut wird sie schon sein, sonst wäre der Australier seinen Job wohl schon längst los, doch legendär? Nun gut.

Auch bei MyTheresa.com kommt es allerdings vor, dass eingekaufte Produkte nicht funktionieren, nicht verkauft werden. Diese werden im Laufe der Saison wieder mit den großen Modehäusern gegen besser verkäufliche Produkte, die sich bewährt haben, getauscht. Solche Swaps sind in der Branche üblich. Der Legende vom alles wissenden Buyer scheinen sie nicht im Wege zu stehen.

Für den SPIEGEL, der sich immer noch als Inbegriff qualitätsjournalistischer Recherche begreift, einigermaßen interessant ist: das Alter von O’Shea konnte nicht ermittelt werden. MyTheresa.com schweigt sich darüber seit jeher aus, O’Shea ohnehin. Doch mit ein bisschen mehr Rechercheaufwand sollte man das rausbekommen können, noch dazu für ein Magazin, dass sonst jedes noch so kleine Detail von geheimen Regierungspapieren dreimal durchrecherchiert.

Ebenfalls bleibt unklar, bei welche kuwaitische Luxusboutique Justin O’Shea gearbeitet haben soll. Auch darüber gibt MyTheresa.com keine Informationen heraus. Der SPIEGEL übernimmt die Info offensichtlich ungeprüft. Hat also, nach dem BURDA-Verlag, nun auch der SPIEGEL-Verlag seine Schlussredaktion entlassen und vergessen, die Branche darüber zu informieren. Irgendwie scheint es so. Und es geht weiter:

Die “unzählbaren Tattoos”, mit denen der damals angeblich 30-jährige O’Shea sich bei den MyTheresa-Besitzern Susanne und Christoph Botschen vor sechs Jahren vorgestellt hatte, dürften damals außerdem noch nicht so zahlreich gewesen sein, wie man heute vermuten könnte. Auch den Bart und Muskeln hatte der, glaubt man dem Artikel, ehemalige Rugby-Spieler, damals wohl noch nicht. Wirklich interessant ist nämlich, was man sich dazu in München, dem Sitz von MyTheresa.com, erzählt:

Als O’Shea vor einigen Jahren nach München kam und anfing für den Konzern zu arbeiten, sprach er kein Deutsch und fand deshalb nur schwer Anschluss in der Stadt. Um sich die Zeit zu vertreiben, fing er an intensiv Sport zu machen. Später ließ der damals noch wie ein dünner Skindhead aussehende O’Shea sich noch einen Bart (der übrigens keineswegs ein “gepflegter Hipster-Vollbart, sondern vielmehr ein ausgewachsener Harley Davidson-Kinnbieber ist) wachsen. Die Tattoos kamen erst über die Jahre hinzu: jede Saison lässt der Einkäufer sich sein Lieblings-Luxusmode-Produkt auf die Haut tätowieren.

Die Marke Justin O’Shea formte er also erst im Laufe der Zeit bei MyTheresa.com. Wie viel davon Personality-Marketing, wie viel Wahrheit ist, klärt der Artikel nicht auf – und will es anscheinend auch gar nicht.

Große Bilder und ein bisschen Branchen-Folklore genügen dem SPIEGEL offensichtlich für weiche Themen wie die Mode. Nun gut. Wir nehmen das zur Kenntnis.

Von: Jakob

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

INSTAGRAM

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Uh! calling @justinoshea an It Boy. Well wed rather call the buyer an It Viking or maybe just

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