Gucci bringt Kunst und soziale Netzwerke zusammen

Gucci hat die sozialen Netzwerke verstanden. Nachdem Chefdesigner und derzeitiger Shootingstar der Modebranche, Alessandro Michele, für die letzte Show bereits mit dem über Instagram bekannt gewordenen Graffiti-Künstler GucciGhost zusammengearbeitet hat, folgt jetzt die zweite Runde von der #GucciGram getauften Fusion von Kunst und sozialen Netzen.

Thema ist dieses Mal „Tian“, ein Stil aus China, der Blumen und Vögel und Mustern vereint. Soweit der historische Background. Herausgekommen sind verschiedene, wie eine Mischung aus Manga, Alice im Wunderland und typisch asiatischem Kitsch anmutende, trotz allem sehr Gucci-mäßige Grafiken und Illustrationen. Über den Instagram-Account des Traditionshauses wurden die Arbeiten bereits veröffentlicht.

Interessant ist, wie unterschiedlich sich die großen Modehäuser und Designer die sozialen Netze zu Nutze machen. Während Burberry viel über Snapchat kommuniziert und schon mehrfach mit Google für verschiedene die Konsumenten einbindende Aktionen zusammengearbeitet  hat, streamt J.W. Anderson seine Show über die schwule Dating-Plattform Grindr. Gucci hat nun wiederum #guccigram. Und damit definitiv einen spannenden Ansatz, Kunst abseits von Galerien und Museen erlebbar zu machen – Fashion-Flair, Opulenz und Glamour mit einbegriffen.

Weitere Informationen und alle Arbeiten zu und von #GucciGram gibt es hier.

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Tags: Alessandro Michele, Gucci, Guccigram, soziale Netzwerke

Von: David Jenal

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