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SIGNUM x DANDY DIARY – GRÜNE INVASION

Natürlich haben wir nicht nur ein Hemd designt und euch vor den Schädel geknallt. Nein, wir haben selbstverständlich auch mal wieder einen Film gedreht, um euch die Idee unseres SIGNUM x DANDY DIARY-Hemdes näher zu bringen.

Und darum geht’s: Berghain-Türsteher Sven Marquardt, Modejournalist Jan Joswig, eine Ziege, Prada-Model Friedrich Schaller, Musiker David Moon und eine Horde betrunkener Punks beten in Grüne Invasion ein vier Meter großes Totem an. Sie feiern eine orgiastische, verstörende und sehr eigentümliche Messe – deren Heiligtum nur eines sein kann: das SIGNUM x DANDY DIARY-Hemd.

Und wer es ein bißchen tiefgründiger, verkopfter, langweiliger und konzeptioneller will, der möge bitte schnell noch lesen, was wir aus purer Angeberei in unserer Pressemitteilung zum Film geschrieben haben: “Das schwer fassbare Unbehagen über das verborgene Böse im Wald geht Hand in Hand mit einer schon fast okkulten Faszination für die Schönheit des Ursprünglichen, des Mikrokosmos Wald, in dem Leben und Sterben so unbeeinflusst von der Zivilisation vonstatten gehen. Der Wald ist immer auch ein poetischer Fluchtpunkt, der als Rückzugsraum vor der industrialisierten Erwerbsgesellschaft dienen kann. Der Wald als Möglichkeit ist stets präsent.”

Wer nach diesem eher so mittelgut verständlichen Schwall noch immer nicht so richtig gerafft hat, was das jetzt alles mit unserem Hemd zu tun hat, dem sei folgendes gesagt: “Der Wald ist für uns weltflüchtiges Sehnen nach Einsamkeit, Ruhe und Natürlichkeit. Mit dem Hemd können wir diese Mystik, als lebender, sich bewegender Baum, in die urbanen Räume unserer Stadt tragen – und so die Trennung zwischen Natur und Zivilisation zumindest ästhetisch aufbrechen.”

Ja, das haben wir tatsächlich geschrieben. Spielt aber natürlich überhaupt keine Rolle. Schaut euch einfach “Grüne Invasion” an, dann wisst ihr schon, worum’s geht – nämlich um Mad Max im Wald.

 

LOOKBOOKS

NEWS

 

BoF Ranking: die weltbesten Modeschulen

Die von uns verehrten Kollegen von BUSINESS OF FASHION haben ein Ranking der weltbesten Modeschulen.

Die Top-List der Modeschulen wurde aufgrund von drei Faktoren erstellt: globaler Einfluss, langfristiger Wert und Lernerfahrung.

Insgesamt wurden die Daten von 4000 Studenten // Absolventen von 24 Modeschulen sowie globalen “Fashion Influencern” ausgewertet. Ausführliche Infos zum BoF Bewertungssystem findet ihr hier.

Central Saint Martins hat, wie zu erwarten war, hervorragend abgeschnitten. Das CSM ist die beste Modeschule für den Bachelor-Abschluss und zweitbeste für den MA-Abschluss (Royal-College of Art >> laut Business of Fashion die beste Schule für den Master-Abschluss).

Laut BoF sind nur 57 % aller Modeschulen-Absolventen mit ihrer Karriere, welche auf die Lehrjahre auf einer der 24 Schulen folgt, zufrieden. Keine der deutschen Modeuniversitäten hat es in das Ranking geschafft.

In Deutschland fehlt es an konkurrenzfähigen Modeschulen mit internationalem Format. Es mangelt an Lehrkräften wie der Central Saint Martins Legende Louise Wilson, die eine ganze Armada an jungen Designern beeinflusste und ihnen dabei half den Mode-Olymp zu erklimmen.

Es gibt kaum Designer (außer Damir Doma), die in den letzten Jahren auf einer deutschen Modeschule waren, denen nach ihrer Ausbildung der internationale Durchbruch gelang.

Wenn Deutschland, der Standort Berlin, zukünftig eine relevante Rolle in der Modebranche spielen will, dann muss man an der Basis, bei den Modeschulen ansetzen.

Undergraduate Courses (BA)

1. Central Saint Martins, London

2. Bunka Fashion College, Tokyo

3. Kingston University, London

4. Parsons The New School of Fashion, New York

5. Fashion Institute of Technology, New York

Graduate Courses (MA)

1. Royal College of Art, London

2. Central Saint Martins, London

3. Royal Academy of Fine Arts Antwerp, Antwerp

4. London College of Fashion, London

5. Savannah College of Art and Design, Savannah, Atlanta

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Trend: Loafers sind wieder kool!

Wenn zwei der angesagtesten Streetwear-/Sportswear-/Skate-Labels, nämlich SUPREME aus New York und PALACE aus London, einem eher wenig sportlichen Klassiker der Herrengarderobe zuwenden, weiß man: der Trend kommt – und zwar richtig!

Im jüngsten Lookbook von PALACE SKATEBOARDS hatten wir ja bereits den exzessiven Einsatz von LOAFERS, also Leder-Herren-Slippern, in Kombination mit weiten Cargo-Hosen und einem generellen Grungy-Skate-Look beobachtet.

Jetzt hat das New Yorker Hype-Label SUPREME nachgelegt:

In einem Editorial für das japanische THEM-Magazin sieht man die brandneue Kollektion mit schwarz-weißen Loafers kombiniert. Skate-Schuhe und Sneakers werden nicht gezeigt.

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Wir empfehlen, euch rasch Slip-Ons zuzulegen – und sie Bitteschön nicht zur klassischen Ivy-League Garderobe zu kombinieren, wie es zum Beispiel die Luftpumpe Johannes Hübl macht, sondern zu Sportswear, Streetwear, Funktionsklamotte und weißen Socken. Und wenn ihr das so macht, das garantieren wir, seid ihr zumindest für den Moment die heißesten Typen des Planeten.

Von: Jakob

 

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