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NEWS

 

Groundwave Spring/Summer 2012

Kim Sun Ho, der Designer des koreanischen Brands Groundwave, zeigte für Spring/Summer 2012 eine Kollektion, die durch interessante Lagenlooks überzeugte. Keylook seiner neuesten Kollektion war eine Oversized-Weste, darunter ein knielanges Oberteil, dazu eine Hochwasserhose. Ihre Kreationen ließ er zu rhythmischen, asiatischen Klängen präsentieren. Der Designer schafft es traditionelle Schnitte modern aussehen zu lassen. Ein wahrer Hingucker, wenn auch nicht wirklich straßentauglich, waren die Plexiglasplateauschuhe. Seine Kollektion gehörte fraglos zu den Highlights der Seoul Fashion Week Spring/Summer 2012. Wer mehr über das koreanische Brand wissen will, dem können wir ein Interview empfehlen, das Kim Sun Ho mit YesStylist, einem asiatischen Modeblog, geführt hat. Mehr Bilder von der Kollektion:

Fotos: David Kurt Karl Roth

SPECIAL

LOOKS

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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