arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

GQ Style – die neue Ausgabe

Die GQ Style – die Modeausgabe des Männermagazins – war für mich schon immer ein ganz besonderes Heft. An den Tagen, an denen die neuen Ausgaben veröffentlicht wurden, stand ich schon als kleiner Junge immer frühmorgens vor dem örtlichen Kiosk. Vor ein paar Tagen ist die neue GQ Style für die Saison Spring/Summer 2012 erschienen. Der Kauf lohnt sich:

Der neue Modechef Tobias Frericks zeigt gleich einmal sein Können mit einer schönen Fotostrecke zu dem aktuellen Trendthema Sportswear. Auch textlich überzeugt die neue GQ: Portrait über Italo Zucchelli von Calvin Klein, Interview mit Donatelle Versace, Überstylist Nicola Formichetti schreibt über seine Heimat Tokio und Starjournalist Derek Blasberg über Baseballjacken. Darüber hinaus schreibt man auch über vergleichsweise unbekannte Designer, J.W. Anderson und David Delfin, zwei Designer, deren Arbeiten wir sehr schätzen.

NEWS

LOOKS

LOOKBOOKS

SPECIAL

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

INSTAGRAM

10755813_773389316082208_2092077396_n

Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

VIDEO

FASHION SHOWS