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NEWS

 

Givenchy Pre-Autumn 2012: prollige Print-Shirts

Mit Herrenoberbekleidung hat es Riccardo Tisci momentan irgendwie nicht so. Die Oberteile der Ressort-Collection 2013 waren ziemlich gruselig, und die Neuinterpretation des prolligen Rottweiler-Shirts schaffte es bei uns sogar zum “Must-Not-Have des Sommers”.

Und jetzt haut der Givenchy-Chefdesigner auch noch eine üble Erweiterung seiner sowieso schon üblen Print-Shirt-Kollektion raus.

Die Motive erinnern uns vor allem an Jahrmarktshirts und dörfliche Heavy Metal-Discos, als an High Fashion oder auch nur irgendetwas in der Art.

Keine Ahnung, was mit Tisci los ist. Wir jedenfalls können nur empfehlen die 320,- Dollar, die man für so ein Shirt hinblättern müsste, lieber in was sinnvolles, was kooles, was angesagtes zu investieren. In fünf Gramm Kokain zum Beispiel.

EDIT: Manchmal passiert es, dass David und ich gleichzeitig und ohne voneinander zu wissen, einen Artikel zum selben Thema schreiben. Zum Beispiel diesem hier. Nun gut, passiert. Jetzt gibt’s halt zwei Texte dazu – immerhin finden wir die Givenchy-Shirts gleich doof. Auch wieder schön, dieser gemeinschaftsstiftende Hass. Hier geht’s zu Davids Artikel.

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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