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NEWS

 

Gerücht: SUPREME arbeitet an einer Basquiat-Kollektion

Das britische Magazin HUH will in Erfahrung gebracht haben, dass die amerikanische Streetwear-Marke SUPREME sich die Bildrechte an Gemälden von Jean-Michel Basquiat gesichert hat.

Dass SUPREME das nur getan haben könnte, um für den Heimgebrauch ein paar Kopien der Basquiat-Werke anzufertigen, ist eher unwahrscheinlich. Realistischer ist es, dass die Marke pünktlich zur Spring/Summer-Saison 2013 eine Basquiat-Kollektion auf den Markt bringt. 

Wir sind schon sehr gespannt – und das aus zweierlei Gründen:

Zum einen ist die Bekanntheit der Marke SUPREME in den vergangenen Monaten derart stark gewachsen, dass sie nicht mehr wirklich kool ist. Haufenweise Arschgeigen laufen mittlerweile mit SUPREME-Caps und anderem Logo-bedruckten Kram rum.

Zum anderen zählt der Dandy Basquiat zu unseren absoluten Lieblingskünstlern – auch weil er, wie all unsere Idole, mal mit Madonna geschlafen hat. Für eines seiner Bilder würden wir glatt unsere gesamte Garderobe verscheuern. Apropos Garderobe: seine Bilder malte der Künstler mit den wilden Dreadlocks am liebsten in Anzügen von ARMANI – nicht in irgendwelcher Streetwear.

SUPREME wäre übrigens nicht die erste Modemarke, die Basquiats Bilder benutzt: Auch REEBOK, VALENTINO und UNIQLO haben dies schon getan. Mal schauen, ob SUPREME da einen neuen Ansatz findet.

Basquiat in ARMANI-Anzug vor seiner Kunst

VALENTINO x BASQUIAT

 

REEBOK x BASQUIAT

UNIQLO x BASQUIAT

LOOKS

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

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Bake in the sun Candy Dave! Pic by @tanzekind

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