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Gerücht: BRIGITTE bald wieder mit Models

Wir haben schon immer gewusst, dass die Initiative “Ohne Models” großer Käse ist. Aber unsere Lieblingskolleginnen von der BRIGITTE wollten ja nicht auf uns hören – und gefielen sich in der Rolle der modernen Vorreiter. 

Doch jetzt scheinen ebendiese Vorreiter wieder gesenkten Hauptes zurückzutraben. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtete heute: “Schäfer (neuer BRIGITTE-Chef, Anm. Dandy Diary) soll, so ist zu hören, die einst mit so viel Wumms eingeführte Marke “Ohne Models” in Frage stellen. Er soll die Aktion überdenken wollen – es sei nicht ausgeschlossen, dass bald wieder Models im Heft gezeigt werden.”

Die SZ schreibt, dass das, “wenn es so käme, ein ziemliches Ding” sei. Das finden wir allerdings auch. Das wäre ein dickes Ding, ein ganz dickes!

Es wäre der Sieg der Ästhetik über die zeitgeistige Anbiederung.

Der neue BRIGITTE-Chef folgt mit seiner Ankündigung unserem Vorbild (Na klar! Wem auch sonst?), denn wir haben schon vor Monaten beschlossen und bekanntgegeben, dass wir nicht länger mit Alten und Übergewichtigen, sondern ausschließlich mit absoluten Topmodels zusammenarbeiten.

Wir hoffen, dass sich unser gutes Vorbild weiter verbreiten wird. Die BRIGITTE sollte nur der Anfang sein. Lang lebe die Size Zero!

NEWS

 

Vivienne Westwood: “YES” zur Abspaltung Schottlands

Heute entscheiden die Menschen Schottlands in einem Referendum, ob sie fortan unabhängig sein wollen oder weiterhin Teil des Königreichs von Großbritannien. Ex-Eckball-und-Freistoss-Spezialist und Modeikone David Beckham hat sich in einem öffentlichen Brief gegen die Abspaltung Schottlands ausgesprochen.

“Becks” findet, vorsichtig, Taschentücher zur Hand, denn jetzt wird es emotional: Dass Schottland und England mehr verbindet, als das, was sie trennt. VIVIENNE WESTWOOD hat da offenbar eine andere Meinung:

Westwood schickte ihre Models bei ihrer Red Label SS 2015 Show während der London Fashion Week mit blauen “YES” Buttons, die an Hüte und Revers gepinnt wurden, auf den Catwalk.

Westwood, die ihre Fashion Shows schon immer als Plattform für ihre politischen Botschaften nutzte, ließ außerdem vor der Show Zettel auf den Stühlen der Gäste verteilen, auf denen folgendes Statement zu lesen war:

“Ich bin so aufgeregt. Ich drücke die Daumen, dass die Schotten gewinnen werden. Denn wenn sie das tun, kann das der Wendepunkt für eine bessere Welt sein”. Backstage, nach der Show, wurde ihre Wortwahl zur Abspaltung Schottlands sogar deutlicher:  ”Ich hasse England. Ich mag Schottland, weil ich denke, dass sie irgendwie besser sind als wir. Sie sind demokratischer”.

Die Mode von Vivienne Westwood – egal welcher ihrer Linien – hat ihren Zenit überschritten. Wenn Vivienne Pieces (wieder) zur Mode werden, dann sind es meist alte Ideen, wie der der “Mountain Hat”, die wieder erfolgreich aufgelegt werden.

Doch – sieht man mal von der Mode ab – ist es doch fasziniert mit welcher Radikalität Westwood selbst im hohen Alter (73 Jahre) Mode und Politik vereint. Sie weiß die Mode als Plattform ihrer Meinung zu nutzen,  so gut wie kaum jemand in dem Fashion Business.

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Preview: Adidas Originals x Pharrell Williams

Anfang des Jahres hat ADIDAS eine Kollaboration mit Pharrell Williams angekündigt, die kein One-Season-Ding werden soll.

Die Kooperation zwischen dem Herzogenauracher Sportartikelhersteller und dem US-Musiker wird eine feste Sache, über mehre Saisons hinweg, so die Ankündigung. Die ersten Bilder – quasi ein Preview – wurden heute durch das Netz gejagt.

An zwei Klassiker hat sich Pharrell herangewagt: die Superstar Trainingsjacke mit den ikonischen Adidasstreifen und den Stan Smith – beide Items wird es in rot, blau und schwarz geben.

Die Jacke wird 1000 Dollar kosten, die Stan Smith 150 Dollar. Ab dem 20. September werden die ersten Pieces der Kollaboration ausgewählte Sneaker-Stores, Concept-Stores und adidas Originals Flagship Stores erreichen.

 

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