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Gerücht: BRIGITTE bald wieder mit Models

Wir haben schon immer gewusst, dass die Initiative “Ohne Models” großer Käse ist. Aber unsere Lieblingskolleginnen von der BRIGITTE wollten ja nicht auf uns hören – und gefielen sich in der Rolle der modernen Vorreiter. 

Doch jetzt scheinen ebendiese Vorreiter wieder gesenkten Hauptes zurückzutraben. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtete heute: “Schäfer (neuer BRIGITTE-Chef, Anm. Dandy Diary) soll, so ist zu hören, die einst mit so viel Wumms eingeführte Marke “Ohne Models” in Frage stellen. Er soll die Aktion überdenken wollen – es sei nicht ausgeschlossen, dass bald wieder Models im Heft gezeigt werden.”

Die SZ schreibt, dass das, “wenn es so käme, ein ziemliches Ding” sei. Das finden wir allerdings auch. Das wäre ein dickes Ding, ein ganz dickes!

Es wäre der Sieg der Ästhetik über die zeitgeistige Anbiederung.

Der neue BRIGITTE-Chef folgt mit seiner Ankündigung unserem Vorbild (Na klar! Wem auch sonst?), denn wir haben schon vor Monaten beschlossen und bekanntgegeben, dass wir nicht länger mit Alten und Übergewichtigen, sondern ausschließlich mit absoluten Topmodels zusammenarbeiten.

Wir hoffen, dass sich unser gutes Vorbild weiter verbreiten wird. Die BRIGITTE sollte nur der Anfang sein. Lang lebe die Size Zero!

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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