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NEWS

 

Geburtstagsfeier: 1 Jahr “Herr von Eden-Atelier”

Bent Angelo Jensen, HERR VON EDEN

Chilly Gonzales in HERR VON EDEN

Vergangene Woche hat der Hamburger Herrenschneider HERR VON EDEN (HvE) das einjährige Bestehen seines Ateliers gefeiert. In ebendiesem Atelier können sich gewillte Dandies die HvE-Anzüge passgenau auf den neoliberal konditionierten Körper schneidern lassen.

Um Erfolg und Geburtstag der Maßschneiderei zu feiern, lud HvE-Chef Bent Angelo Jensen in den großen Atelier-Raum am Großneumarkt, schenkte ordentlich Drinks aus, trank selber den ein oder anderen und ließ den Pianisten Chilly Gonzales auftreten. Der rappte und spielte Klavier, erklärte den Unterschied zwischen Dur und Moll, improvisierte, herrschte laute Zuhörer an, stampfte auf den Bühnenboden und feuerte am Ende seines Sets das vierköpfige Streicher-Quartett. Es war also: ganz große Klasse!

Wir wünschen dem HvE-Atelier weiterhin alles Gute und freuen uns schon jetzt, wie das nun mal in unserer Event-geilen Zeit so ist, auf den nächsten Geburtstag.

Mehr Fotos vom Geburtstagskonzert gibt’s übrigens auf der Facebook-Seite von HERR VON EDEN.

Unpassend sportlich gekleideter Dandy Diary-Jakob

Blonder Gast mit interessantem Gürtel

Yves Hanke, BOYS BOYS BOYS

Bent Angelo Jensen und eine Freundin

Tim Neugebauer in Junya Watanabe Comme des Garcons Men

Rauchende und saufende Gäste

Cellist in HERR VON EDEN

Fotos: girlsonshoulders.com

 

SPECIAL

LOOKS

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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