Für bayerische Bauern und Berghain-Raver: A Kind Of Guise Derby Schuh

Doc Martens haben ja eine sehr ironievolle Vergangenheit – ob Skinheads, Emos, Goths oder Grunge-Anhänger: Jeder Jugendliche, der sich in den letzten Jahrzehnten einer Subkultur zugehörig fühlte, trug die Stiefel, die eigentlich der englischen Arbeiterklasse entstammen, um anders als der so verhasste Rest zu sein. Und letztlich sah dann doch jeder gleich aus.

Daran hat sich bis heute reichlich wenig geändert. Vor allem die Derby-Variante von Doc Martens stehen wieder – oder immer noch, das weiß niemand so recht – extrem hoch im Kurs, und das über alle (vermeintlichen) Subkulturen hinweg.

Dank Normcore ist sich aber mittlerweile jeder halbwegs reflektierende Großstädter der eigenen Uniformität und der seines Umfelds bewusst.

Uniformität ist ja auch super! Schade ist einzig und allein, dass die Lederschuhe so unglaublich ungemütlich sind. Und nach der fünfzigsten durchravten Nacht in der Panne Bar auch irgendwann Löcher kriegen. Wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch für dieses Problem eine Lösung parat hätten. Und die kommt dieses Mal sogar aus Bayern – noch besser also!

A Kind Of Guise hat sich nämlich mit einer traditionsreichen Schuh-Manufaktur zusammengetan, die auf eine 200 Jahre alte Technik zurückgreift, die damals für die Bauern in den Alpen entwickelt wurde und den Schuh besonders langlebig macht. Dazu kommt eine gemütliche Sohle und, wie bei dem Labels aus München nicht anders zu erwarten, feinstes Leder.

Als wäre all das nicht genug, wird jedes Paar wird im Freistaat handgefertigt. Kaufen kann man die Schuhe entweder hier oder in den A Kind Of Guise-Stores in Berlin (für die Raver) und München (für die Bauern).

Text: David Jenal

Category: News

Tags: A Kind of Guise, Derby Schuh

Von: David Kurt Karl Roth

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