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Fotos: DANDY DIARY – Copenhagen Fashion Week Party

So langsam sind die Kopfschmerzen weg und die Erinnerung setzt wieder ein – zumindest bruchstückhaft. An alles können und wollen wir uns aber ohnehin nicht erinnern. Denn am vergangenen Freitag haben wir nicht nur erstmals eine Party im Ausland, genauer: auf der Kopenhagener Fashion Week in Dänemark, veranstaltet, sondern auch unser Debüt als DJs gegeben.

Ohne die Hilfe von unserem DANDY DIARY-Übersetzer und Superdiskjock Tobi wäre das krachend gescheitert, so war es aber mindestens halbwegs annehmbar und die durchweg blonden Partygäste haben massivst ausgelassen getanzt, gejohlt und sich gegenseitig angefasst. Manch einer berichtete gar von einem irren Breakdance-Battle.

Gemeinsam mit unseren Freunden Emanuele und Fiona, die die Party mit uns im schmierigen Nachtclub “Simons” veranstaltet haben, hatten wir eine wilde, wilde Nacht. Höhepunkt war sicherlich, als wir “My Girl” in brutalst möglicher Lautstärke aus den Boxen gejagt haben – und mindestens drei Leute (Tobi, David und ich) lauthals mitgegröhlt haben.

Sowas hat Kopenhagen, das können wir ganz sicher und ohne falsche Bescheidenheit felsenfest behaupten, sicherlich noch nie gesehen. Nie, nie, nie.

Wir kündigen hiermit höchst feierlich an: das machen wir bald wieder! Denn das war rattenscharf und oberafftentittengeil! Copenhagen (nun ja) rocks!

Fotos: Emanuele D’Angelo // www.livincool.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

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