Finally: die weltweit erste “anti-Jeremy Scott” Ausstellung

Jeremy Scott ist ein polarisierender Designer. Ein Großteil seiner Entwürfe sind irgendwo zwischen Village Boys, M&M Männchen und schräger Typ in Leo-Slip einzuordnen. Scott erhebt “too much” zum grundlegenden Prinzip seiner Arbeit.

Doch seine Designs provozieren nicht nur – dank fragwürdigen Schnitten und Kombinationen – sondern auch, weil Scott es mit Copyright nicht ganz so eng sieht. Doch muss man das überhaupt noch, im Jahr 2016? (Frage stellten wir uns hier).

Jedenfalls hat der NYC-Graffiti-Künstler RIME Scott bezichtigt, dass der US-Designer eins seiner Graffitis 1 zu 1 übernommen hat und auf das Moschino MET-Dress seiner Freundin Katy Perry drucken ließ – ohne vorher RIME zu kontaktieren und ihn um Erlaubnis zu bitten.

Der Spießer RIME zeigte Scott daraufhin an. Der Rechtsstreit zwischen ihm und Scott und inspirierte den Künstler nun zu einer Ausstellung: der weltweit ersten “anti-Jeremy Scott” Ausstellung mit dem wunderbaren Titel:

The Jeremy Scott Gallery of Free ‘Inspiraton’ (or copying if you do the same to them). In der Austellung werden T-Shirts mit Graffiti-Slogans wie “Nothing is Scott free”, “Don’t Steal, Heal” oder “Stolen Moschino Art” gezeigt.

Die “Kunst” (trifft der Begriff hier zu?!) finden wir ganz gruselig. Daher halten wir beim fortwährenden Beef zur Champi-trinkenden Upperclass – Scott und seiner Stars & Sternchen Crew – und nicht zur spießigen Straße.

Category: News

Tags: Copy, Jeremy Scott, RIME

Von: David Kurt Karl Roth

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