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NEWS

 

Im Fokus: Wooyoungmi

Das zweite Label, dass ich euch aus Fernost vorstellen möchte, ist Woouyoungmi. Ein Name, den ich, Gott sei Dank, noch nie in Fachkreisen aussprechen musste, denn die Chance ist hoch, dass der Versuch daneben gehen würde. Hinter dem Label verbirgt sich eine koreanische Designerin.

Foto: lh4.ggpht.com; Wooyoungmi Design

Woouyoungmi wurde 1959 in Seoul geboren. Ihr gleichnamiges Männermodelabel gründete sie 2002, ihre erste Kollektion unter  ihrem eigenen Namen zeigte sie im Rahmen der Paris Fashion Week Spring/Summer 2002. Seitdem ging es steil bergauf für die Koreanerin. Merkmal ihrer Kollektionen ist ein klarer, ja fast grafisch anmutender, Schnitt. Doch nicht nur in puncto Schnitt überzeugt Woouyoungmi, sondern auch im Sektor Schuhe verfügt sie über Qualitäten. Die Schuhe für ihre Spring/Summer 2011 Kollektion sind großartig. Plateauschuhe, deren Sohle durch eine Holzaoptik bestechen. Woouyoungmi – ein Label, das man im Auge behalten sollte.

Foto: slvrspt.com; Schuhe von Wooyoungmi

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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