Dandy Diary http://dandydiary.de Men´s Fashion Blog Mon, 20 Oct 2014 08:41:40 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.8 Der längst überfällige Beweis: der ADILETTEN-Trend ist vorbei http://dandydiary.de/der-laengst-ueberfaellige-beweis-der-adiletten-trend-ist-vorbei/ http://dandydiary.de/der-laengst-ueberfaellige-beweis-der-adiletten-trend-ist-vorbei/#comments Mon, 20 Oct 2014 08:35:00 +0000 http://dandydiary.de/?p=42278 Hiermit wäre es dann wohl auch endlich zu Ende, mit dem achso lässig-ironischen (und natürlich auch von uns bis zur Besinnungslosigkeit propagierten) Adiletten-Look, den man nach Möglichkeit in den Unmöglichsten Kombinationen trägt (zum Anzug – hihihi, im Winter – hihihi, zur Hochzeit der kleinen Schwester – hihihi, zu Yom Kippur – hihihi).

Auf diesem Bild hier trägt der Schmusesänger Sascha “Sasha” Schmitz, der schon out war, als wir noch nichtmal erste Sackhaare hatten, Adiletten zum Smoking. Damit ist es offiziell und ganz eindeutig klar: der Adiletten-Look ist in den übelsten Niederungen des Mainstreams angekommen – und wird dort für seine witzige Lässigkeit augenzwinkernd gefeiert. Es gibt kaum Schlimmeres.

Wer jetzt noch allen Ernstes (hihihi) die ADIDAS-Badelatschen trägt, hat gar nichts verstanden und gehört drei Tage am Stück mit dem neuen Album von Sasha gewarterboarded.

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Über die GQ Style und einen handfesten Streit mit einem Fuß http://dandydiary.de/gq-style/ http://dandydiary.de/gq-style/#comments Fri, 17 Oct 2014 08:27:18 +0000 http://dandydiary.de/?p=42247 Auf dem Rückflug von Mumbai nach Berlin kam ich dann endlich mal dazu: die nicht mehr ganz so neue GQ STYLE lesen.

Doch bevor ich in diesen Genuss kam, musste ich erst einmal einen handfesten Streit mit einem Fuß austragen. Kurz nach dem unser Flieger vom Boden abgehoben war, um in die Nacht zu entgleiten, schob sich, zwischen dem rechten Fenster und meiner Kopflehne ein leicht nach Schweiß riechender Frauenfuss. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Ich war schockiert.

Mit einem Kissen zeigte ich dem Frauenfuss auf sanfte Art- und Weise seine Grenzen auf und drängte ihn zurück in sein Hoheitsgebiet. Doch nach dem Abendessen, als das Licht in der Kabine erlosch, versuchte der Fuß sich wieder seinen Weg zu bahnen. Immer und immer wieder wurde ich wach, weil der Fuß sich Platz zu verschaffen versuchte und gegen meinen Rücken prallte.

Irgendwann tief in der Nacht hatte der Fuß eine vermeintliche Lösung gefunden: Er legte sich auf meiner rechten Schulter nieder. Der Fuß riss sich mich so aus einem angenehmen Traum, in dem Henrik Vibskov mit Stine Goya händchenhaltend über eine Sommerwiese hüpften. Das Mass war voll. Ich griff mir den Fuß mit beiden Händen und schleuderte ihn mit aller Kraft zurück. Ein Gewaltakt sondergleichen.

Nach meiner Affekthandlung: absolute Stille. Es war der letzte Akt in “David vs. Frauenfuß”, doch schlafen konnte ich auch nicht mehr, also knipste ich meine Leselampe an und holte die GQ Style Herbst / Winter 2014-15 aus meinem Army Backpack hervor.

Auf dem Cover: Schauspieler Josh Hartnett. Er zeigt sich in filmreifen Posten in einer Fotostrecke in Retro-Optik. Doch die originellste Strecke des Magazins stammt von der Kreativdirektorin Josh Hight und Fotografin Julia Noni:

Alle Fotos wurden von oben, aus der Vogelperspektive, geschossen, die Models sitzen auf Bänken, liegen auf dem Rasen, laufen, stehen, gehen – eine interessante Perspektive, die den Fokus verschiebt.

Starfotograf Wolfgang Tilmans erzählt in einem Interview, dass er mit dem britischen Cool Kid Nasir Mazhar befreundet ist, er spricht über seine Züricher Ausstellung “Neue Welt” und über digitale Fotografie.

GOSHA RUBCHINSKY - ein russischer Allround-Künstler (Modedesign, Fotografie, Film) – wird in einem Portrait vorgestellt. Der Leser erfährt, dass er mit einer wilden Mischung aus American Pop Culture und Sowjetkultur groß geworden ist. Und wie so oft in Artikeln über Rubchinsky muss der Designer uns erklären, dass er nicht politisch ist, sich daher leider nicht zur aktuellen Lage in Russland äußern will und kann.

Rubchinsky, der von Rei Kawakubo unterstützt wird und im Sommer seine erste Show während der Paris Men’s Fashion Week hatte, hat eine große Zukunft vor sich, daher mehr als angemessen ihn einem Portrait dem großen Publikum vorzustellen.

Der GQ-Schreiberling Horacio Silva schreibt in “BOOM TOWN” über den Aufstieg der Männermodemetropole London. Aus keiner Stadt kommen derzeit mehr spannenden Männermode-Designer: Astrid Andersen, Matthew Miller, Nasir Mazhar, Kit Neale, Bobby Abley, Christopher Shannon, Craig Green, und, und, und.

Kurz vor der Landung in der Heimat – gerade noch vertieft in ein amüsantes Jeremy Scott Interview – sah ich sie: die Frau zum Fuß.

Eine etwa 60-jährige Inderin in einem dunkelgrünen Sari eilte – noch immer barfuß – an meinem Platz vorbei, um rechtzeitig zur morgendlichen Toilette zu gelangen. Zu einem klärenden Gespräch zur letzten Nacht kam es nicht.

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Lyrische GRILLZ! http://dandydiary.de/lyrische-grillz/ http://dandydiary.de/lyrische-grillz/#comments Fri, 17 Oct 2014 08:12:10 +0000 http://dandydiary.de/?p=42239 In der Hip Hop Kultur spielen Grillz (Zahnschmuck, welches man über den Zähnen trägt) seit den 198er Jahren eine wichtige Rolle. Der Legende nach war es Eddie Plein, der mit seinen “Eddie’S Gold Teeth” den Trend auslöste.

Plein war es auch der Flavor Flavs, Big Daddy KAne und Kool G Rap Grillz verpasste. Die Künstlerin Roopa Vasudevan geht in ihrem neuesten Projekt einen Schritt weiter und verewigt die Lyrics von bekannten Hip Hop Tracks in Grillz.

Sie verwendet Zeilen von Jay Z, Biggie, Rick Ross doer Fat Joe, um daraus 3-D-Printschmuck in Form von Grillz herzustellen. “Ich habe mir schon immer aufmerksam Rapsongs angehört und eines der faszinierendsten Aspekte von Rap ist das ewige Rumgeprolle, dass du nicht ‘real’ bist, wenn du nicht einen glaubwürdigen Gangsta-Background hast”, so Vasudevan.

“Entweder es geht um unendlich viel Geld oder die arme Herkunft, das Ghetto, indem man groß geworden. Diese Gegensätze fand ich spannend und wollte sie auf eine neue Art darstellen”. Die New Yorker Künstlerin hat Songs wie Biggies “Juicy” sprachlich analysiert, um aus ihnen – anhand der Aufeinanderfolge von Wörtern – eine Topografie zu erstellen, welche mit Hilfe eines 3D-Druckers in Hip Hop Manier in Gold gedruckt wurde.

Bislang dienten ausschließlich US Hip Hop Songs zur Vorlage für die lyrischen Grillz. Wir würden uns ja Haftis “Saudi Arabi Money Rich” Grillz freuen. Mal sehen, ob uns die werte Künstlerin uns diesen Wunsch in naher Zukunft erfüllt.

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Nicopanda SS 2015 http://dandydiary.de/nicopanda-ss-2015/ http://dandydiary.de/nicopanda-ss-2015/#comments Thu, 16 Oct 2014 13:22:43 +0000 http://dandydiary.de/?p=42209 http://dandydiary.de/nicopanda-ss-2015/feed/ 0 Sauhässlich: MCM x Stefan Strumbel Backpacks http://dandydiary.de/sauhaesslich-mcm-x-stefan-strumbel-backpacks/ http://dandydiary.de/sauhaesslich-mcm-x-stefan-strumbel-backpacks/#comments Wed, 15 Oct 2014 10:57:53 +0000 http://dandydiary.de/?p=42197 Die MCM x Stefan Strumbel Backpacks würden wir nicht einmal unseren größten Feinden auf dem Buckel wünschen.

Die Teile sind einfach sauhässlich. Die Kunst von Stefan Strumbel ist  - nun ja – sagen wir mal freundlich “sehr reichhaltig”. Er erschafft aus Kultgegenstände wie Kuckucksuhren oder Holzmasken Kitsch-Kunst.

Doch die Kitsch-Kunst von Stefan Strumbel hat nichts auf einer MCM Tasche verloren. Too much, much too much, too much – um Bonaparte zu zitieren. Dass das nicht funktioniert, hätte alle Beteiligten im Laufe des Design-Prozess klar werden müssen.

Doch zu dieser weisen Einsicht, zu einem Moment der Klarheit kam es leider nicht. So wurden quietschbunte, grelle, kitschige Motive von Strumbel auf MCM Taschen geklatscht.

 

 

 

 

 

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WOOD WOOD x Mickey Mouse http://dandydiary.de/wood-wood-x-mickey-mouse/ http://dandydiary.de/wood-wood-x-mickey-mouse/#comments Wed, 15 Oct 2014 09:39:12 +0000 http://dandydiary.de/?p=42175 US-Kultlabel Joyrich hat eine textile Homage an die Zeichentrickserie “The Simpons” entworfen. Bobby Abley ließ sich für seine letze Kollektion von “Arielle, der kleinen Meerjungfrau” inspirieren. Und, gestern wurde verkündet, dass das dänische Powerlabel WOOD WOOD in Kooperation mit Disney eine Mickey Mouse Capsule Kollektion designt hat.

Die Comic-Helden unser Kindheit sind die neuen Musen der Modemacher.

Vorlage für die WOOD WOOD Kollektion waren die klassischen Cartoons der 1920-30er Jahre, in denen Mickey Mouse noch schwarzweiss war. Die DISNEY Ikone wurde von WOOD WOODs Grafik-Abteilung verzerrt, multipliziert und gestrecht.

Die Mickey Mouse Motive werden auf WOOD WOOD Signature Styles – Sweaters, T-Shirts und Zippers – gedruckt. Die Kollektion wird am 20. Oktober im Pariser Colette released. Der globale Launch wird am 3. November stattfinden.

 

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Mein neuer güldener Handgelenksschmeichler: TRIWA x STORM “Sort of Black Gold” http://dandydiary.de/mein-neuer-gueldener-handgelenksschmeichler-triwa-x-storm-sort-of-black-gold/ http://dandydiary.de/mein-neuer-gueldener-handgelenksschmeichler-triwa-x-storm-sort-of-black-gold/#comments Tue, 14 Oct 2014 11:31:37 +0000 http://dandydiary.de/?p=42144 Nachdem ich nun schon mindestens einhundert dutzend mal auf meine rattenscharfe neue Armbanduhr angesprochen und ihrer viermal um ein Haar beraubt wurde (gleich zweimal durch meinen Freund Philip v. Mollenkott), ist es wohl an der Zeit, der Welt - und sei es nur der kleinen Dandy Diary-Welt - zu erzählen, was für eine Superuhr das denn eigentlich ist, die ich seit einigen Tagen permanent am linken Handgelenk, gleich über der Tätowierung aus frühen Teenager-Tagen trage.

Es ist: die STORM COPENHAGEN Special Edition von TRIWA, einem schwedischen Uhrenmacher.

Der korrekte Name dieses güldenen Zeitmessers lautet TRIWA “Sort of Black Gold” und designt wurde er von Rasmus Storm, dem dänischen Mastermind hinter dem brutalst angesagten Laden “Storm” in Kopenhagen. Man kann damit also nicht viel falsch machen. Die Dänen haben schließlich bekanntermaßen immer recht, was Stil angeht, und der Storm-Store ohnehin noch viel mehr. Und ich ja eh.

Kaufen kann man den Handgelenksschmeichler hier. Und zwar für mehr als vertretbare 260,- Euro. 

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DANDY DIARY-Lederhose gewinnt Ehrenpreis auf dem Oktoberfest in Pune (Indien) http://dandydiary.de/dandy-diary-lederhose-gewinnt-ehrenpreis-auf-dem-oktoberfest-in-pune-indien/ http://dandydiary.de/dandy-diary-lederhose-gewinnt-ehrenpreis-auf-dem-oktoberfest-in-pune-indien/#comments Mon, 13 Oct 2014 04:17:38 +0000 http://dandydiary.de/?p=42080 Vor einigen Wochen, pünktlich zum Münchner Oktoberfest, haben wir so stolz es nur eben ging das Ergebnis unserer Design-Kooperation mit dem größten deutschen Trachtenhaus ANGERMAIER präsentiert: eine DANDY DIARY-Lederhose.

Keine 24 Stunden später wurde die Hose bekanntermaßen wieder vom Markt genommen. Sämtliche Medien berichteten, unser Oktoberfest-Besuch wurde kurzfristig und ohne Angabe von Gründen abgesagt und letztlich bekamen wir „Wiesn-Verbot“ (BILD-Zeitung).

Da es aber immer schon unser großer Traum war, mal zum Oktoberfest zu fahren und wir uns diesen allergrößten aller Träume nun mit unserer Lederhose endlich hatten erfüllen wollen, waren wir logischerweise brutal geknickt. Aber was sollten wir tun? Wir hatten, danke der „Skandalhose“, ja „Wiesn-Verbot“. Eine Einreise nach München während des Oktoberfests wäre einer Kriegserklärung mit den ANGERMAIERS gleichgekommen. Das wollten wir nicht riskieren. Wir wussten ja, wie sauer ANGERMAIER-Chef Dr. Axel Munz auf uns war, weil er Gangster-Symbole der mittelamerikanischen Drogen-Gang MS 13 auf seine Hosen drucken ließ, ihnen, wie mit uns besprochen, einen Baggy-Schnitt verpasste und sie frohen Mutes in seine Läden hing – und dann zurückschreckte, als ihn aufmerksame Kunden auf die offensichtliche Unvereinbarkeit von Drogen-Gangs und dem Oktoberfest aufmerksam machten. Den schwarzen Peter schob man in Millisekunden uns zu, vergaß darüber, dass Design und Herkunft bekannt und abgesegnet waren, und wir uns sogar High-Five-klatschend auf „noch mehr Hanfzeichen“ auf der Hose verständigt hatten. Wie dem auch sei. Es war klar: wir würden unter keinen Umständen sicher nach München reisen können. Nicht zu dieser Zeit. Und ganz bestimmt auch nicht auf diese Wiese.

Umso willkommener kam dann die Einladung vom „Oktoberfest Pune“, dem heißesten Oktoberfest Indiens. Dort hatte man von unserer Misslage gehört, sich massiv über die Rückständigkeit in dieser weit entfernten und zutiefst provinziellen Kleinstadt namens München gewundert – und uns kurzerhand als Ehrengäste zum Fest geladen.

Dieser Einladung folgten wir nur allzu gern, konnten wir doch so unseren großen Traum vom Oktoberfest endlich wahrmachen und unsere selbst designten Dandy-Hosen erstmal im passenden Umfeld tragen. Also flogen wir – mutigerweise über München – nach Indien.

In Pune, einer Stadt, drei Autostunden entfernt vom Moloch Mumbai, wurden wir mit Pauken und Trompeten empfangen. Wir waren Märtyrer, die sich für die richtige Sache geopfert hatten und vom Establishment dafür verstoßen wurden. Doch hier, im fernen Indien, verstand man uns. Endlich.

Honoratioren des Festes begrüßten uns, man gab uns ein wenig zu viele Freibier-Marken, schenkte uns Masskrüge und ordentlich ein, stellte uns der Wirtschaftselite der 3 Millionen-Stadt vor, ließ sich mit uns, den Helden aus Deutschland, fotografieren, schanzte uns tonnenweise Frauen zu, was wir jedesmal dankend ablehnten, und feierte sich, das Leben, den Oktober und natürlich vor allem: uns.

Am frühen Abend, es muss kurz nach der vierzehnten Maß gewesen sein, kam dann die große Überraschung: Col. R. M. Bedi, ein alter Sikh mit weißem Zwirbelbart, der einst im Krieg gegen Pakistan gekämpft hatte, heute im Schiffsgeschäft ist, einige Trilliarden auf dem Konto und 29 Ehefrauen hat, überreichte uns den Freiheits-Preis des Oktoberfests in Pune.

Wir waren bis zur Regungslosigkeit gerührt. So etwas hatten wir beim besten Willen nicht erwartet. Nicht hier, nicht in Indien. Noch absurder, noch unwahrscheinlich, noch crazier wäre nur ein Preis in München gewesen. Aber daran war in diesem Moment unseres Triumphs natürlich nicht zu denken. Warum auch? Wir waren schließlich bei 32 Grad Celsius in Pune, mitten in Indien, trugen unsere Lederhosen knietief und tranken bayrisches Bier. Wer braucht denn dann bitteschön noch dieses München? Noch dazu, wo es hier sogar eine Wiese gab, eine grüne.

Als Geschenk bekamen wir auf der Stelle zwei ungleich aussehende, pokalartige Silberkrüge, in denen das Weißbier von nun an nicht mehr versiegen sollte. Siegestrunken, ge- wie berührt, maßlos und letztlich vor allem Glücklich lagen wir uns noch Tage später in den sonnenverbrannten Armen und sangen bayrische Volksweisen mit indischem Akzent, bis man uns bat aufzuhören und es auch mal gut sein zu lassen. Das taten wir und schliefen auf der Stelle in der Rikscha zurück nach Mumbai ein.

O’zapft wars!

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Namaste, Namaste! http://dandydiary.de/namaste-namaste/ http://dandydiary.de/namaste-namaste/#comments Thu, 09 Oct 2014 14:36:30 +0000 http://dandydiary.de/?p=42032 Wir wurden durch einen glücklichen Zufall für ein paar Tage nach Indien eingeladen. Wer der Gönner ist, dem wir das Erlebnis Monster-Metropole-Mumbai zu verdanken haben, werden wir euch in einer paar Tagen verraten. Total spannend!

Für den Moment gibt es erstmal nur uns, ganz classy in unseren brandneuen STRELLSON Dreiteilern, von denen wir aufgrund der Temperaturen vor Ort (ultra-heiß, ultra-feucht) ausschließlich zwei Teile gleichzeitig tragen können. Andernfalls würden wir jämmerlich verrecken, an einem ordentlichen Hitzschlag.

Wir freuen uns daher schon fast wieder auf den Berliner Herbst, den wir dann noch classyer als ohnehin schon, in unserem kompletten Schweizer Zwirn verbringen können.

Für euch und für das perfekte Bild haben wir natürlich wie immer alles gegeben: einen Rischka Fahrer mit 5000 Rupees bestochen, damit wir auf seinem gelben Höllenflitzer durch die Gassen rasen durften, einem Opi mit Zwirbelbart versprochen, dass wir seine Bindi-tragende nicht wirklich schöne Enkelin ehelichen, um im Schoße seiner Familie für einen Schnappschuss Platz nehmen zu dürfen – und Dandy David hat seine Phobie vor rotäugigen Häschen überwunden. Mehr geht nicht. All in.

Dandy-Jakob trägt neben seinem STRELLSON Dreiteiler spacige RAF SIMONS x ADIDAS Schuhe, welche den steinalten Guru Hans-Jot Singh zu einem spontanen Freudentanz veranlassten, dazu LE SPECS Sonnenbrille und ein Seidenhemd mit Feuer-speienden Drachen, das er sich einst im Hongkonger Rotlichtviertel aufschwatzen ließ.

Dandy-David trägt zum Anzug – dem Anlass gebührend – einen selbst gewickelten Turban, dazu RAF SIMONS x ADIDAS Schuhe, ein Polka Dot Hemd von WEEKDAY und eine No Name-Sonnenbrille.

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Erstes Ebola-Opfer in Deutschland: die MICHALSKY Style Nite http://dandydiary.de/erstes-ebola-opfer-in-deutschland-die-michalsky-style-nite/ http://dandydiary.de/erstes-ebola-opfer-in-deutschland-die-michalsky-style-nite/#comments Wed, 08 Oct 2014 09:26:47 +0000 http://dandydiary.de/?p=41991 Die Ebola-Epidemie breitet sich massiv aus. Nachdem in Madrid eine infizierte Pflegerhelferin unter Quarantäne gestellt und behandelt wurde, hat das Virus nun auch in Deutschland sein erstes Opfer gefunden: die MICHALSKY “Style Nite” von Modedesigner Michael Michalsky.

Der Partylöwe der Berliner Fashion Week hat seine große Modenschau, die seit jeher den Abschluss der Modewoche markierte, abgesagt. Der Grund: Ebola.

Michalsky lässt dazu mitteilen: „Vielleicht können wir die Welt nicht retten, aber wir können zur Verbesserung beitragen. Deshalb habe ich beschlossen, im Januar auf die StyleNite zu verzichten und stattdessen den Betrag, den wir normalerweise in das Fashion-Event investieren, an die „Ärzte ohne Grenzen“ zu spenden. Manche Menschen werden das vielleicht nicht verstehen, aber ich kann nicht in Berlin eine große Party veranstalten und Mode feiern, wenn gleichzeitig dringend Hilfe in Afrika gebraucht wird. Ich bin kein Arzt und kann nicht direkt helfen, also möchte ich anders aktiv werden.“

30.000,- Euro will die Michalsky-Holding an die Hilfsorganisation “Ärzte ohne Grenzen” überweisen, die davon allerdings noch nichts weiß.

Ob die bisherigen Sponsoring-Partner, die einen Großteil der Kosten für die “Style Nite” getragen haben, ihre Gelder ebenfalls spenden werden, ist unklar. Sowohl BMW als auch DHL waren kurzfristig jedenfalls nicht in der Lage Statements dazu abzugeben.

Was wir uns hier im Dandy-Office die ganze Zeit fragen: Warum er, warum Michi? Warum seine immer total unterhaltsame und champagner-trunkene “Style Nite”?

Das ist so unfair! Hätte es nicht jemand anderen treffen können? Kilian Kerner vielleicht. Oder Guido Maria Kretschmer! Damit wäre der Welt zumindest im michalskyschen Sinne geholfen – und sie könnte vielleicht sogar gerettet werden.

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