Fata Morgana

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NIKE will mit dem Pro Hijab muslimischen Athletinnen zu mehr Gleichberechtigung verhelfen. Dolce &Gabbana produziert Luxuskopftücher. Und das Frankfurter Museum der Angewandten Kunst  polarisiert mit der Ausstellung „Contemporary Muslim Fashion“.

„Modest Fashion“ ist ein Multi-Million-DollarBusiness, welches immer relevanter für die Modeindustrie wird, somit auch für uns – als Thema: „Fata Morgana“.

Ein Schauspieler, verkleidet als Scheich, geht mit seinen drei Frauen (und: 4 versteckten Kameras) in eines der größten deutschen Luxuskaufhäuser. Unser Scheich wird vorab per E-Mail und Telefon glaubhaft angekündigt, dementsprechend gebührend fällt sein Empfang aus.

Fata Morgana ist eine Satire. Aber auf was denn schlussendlich eigentlich? Auf die Kultur der Scheichs? Oder aber auf eine Industrie, die – sobald das Bakschisch stimmt – offensichtlich keine Grenzen mehr kennt? Darf der weiße Mann 2019 die arabische Kultur parodieren, um das weiß-kapitalistische System zu entlarven?

Category: #dandydiaryspace

Tags: Alsterhaus, Fata Morgana, Modest Fashion

Von: David Kurt Karl Roth

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