arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

FASHION PORN

Liebe Leserinnen und Leser, wir hatten es bereits angedeutet:

Anfang Dezember haben wir uns mit unserem Team in ein furchtbar teures Berliner Filmstudio eingeschlossen, um dort einen so genannten Fashion Film zu drehen. Doch weil dieses Genre doch nur das in bewegten Bildern reproduziert, was seit Jahren in dieser, unserer Branche gezeigt wird, wollten wir etwas anderes machen.

Wir haben deshalb den vielleicht ersten Fashion Porno der Welt gedreht.

Damit, so meinen wir, erzählen wir die Geschichte, die in mindestens jeder zweiten Fashion-Fotostrecke, auf etlichen Plakatwänden und in den momentan schwer angesagten Fashion Films der großen Modehäuser immer explizit angedeutet, aber doch nie zum Abschluss gebracht wird, zu Ende – oder zumindest weiter.

Weil das, was in der Werbung, in den Modemagazinen, auf Fashion Weeks, in Modeblogs, also der gesamten unmissverständlichen Alltagspornografie niemals gezeigt, immer aber angedeutet wird – also der Sex -, weil das doch das eigentliche ist, worum sich die gesamte Branche zu drehen scheint, zeigen wir genau diese Rotationsachse des Systems zu erst.

Entgegen den biologischen Gesetzen, entgegen den Mechanismen der, auch und gerade der gesamten Modeindustrie zugrunde liegenden, Herrschaftsform des Kapitals, die mit den Lüsten, Träumen und Sehnsüchten, dem körperlichen Begehren der Kunden, ja der Menschen, spielt, nehmen wir jegliche Spannung raus. Wir zäumen in unserem Mode-Porno das sprichwörtliche Pferd von hinten auf. Wir kehren die Mechanismen der Macht um. Das scheinbar unverkäufliche, in letzter Konsequenz nicht kaufbare und immer nur angedeutete Produkt – die Wolllust, der Sex – werden bei uns zum Ausgangspunkt der Betrachtung.

Und das Ende unserer vierminütigen filmischen Reise ist, ganz im Gegensatz zur Werbung, zu den unzähligen Fotostrecken und all den Hochglanzfantasien in unserem Kopf: die Mode.

Die Premierenfeier von “Será el comienzo” findet am 17. Januar 2012 in Berlin statt. Einlass ab 18 und nur mit Einladung.

LOOKBOOKS

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Trend: Loafers sind wieder kool!

Wenn zwei der angesagtesten Streetwear-/Sportswear-/Skate-Labels, nämlich SUPREME aus New York und PALACE aus London, einem eher wenig sportlichen Klassiker der Herrengarderobe zuwenden, weiß man: der Trend kommt – und zwar richtig!

Im jüngsten Lookbook von PALACE SKATEBOARDS hatten wir ja bereits den exzessiven Einsatz von LOAFERS, also Leder-Herren-Slippern, in Kombination mit weiten Cargo-Hosen und einem generellen Grungy-Skate-Look beobachtet.

Jetzt hat das New Yorker Hype-Label SUPREME nachgelegt:

In einem Editorial für das japanische THEM-Magazin sieht man die brandneue Kollektion mit schwarz-weißen Loafers kombiniert. Skate-Schuhe und Sneakers werden nicht gezeigt.

LOAFER supreme-fall-winter-2015-editorial-jason-dill-07-320x480

Wir empfehlen, euch rasch Slip-Ons zuzulegen – und sie Bitteschön nicht zur klassischen Ivy-League Garderobe zu kombinieren, wie es zum Beispiel die Luftpumpe Johannes Hübl macht, sondern zu Sportswear, Streetwear, Funktionsklamotte und weißen Socken. Und wenn ihr das so macht, das garantieren wir, seid ihr zumindest für den Moment die heißesten Typen des Planeten.

Von: Jakob

 

SPECIAL

LOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

11371222_483014758543931_133653406_n

Backstage Bjrn Borg SS 2016!

#fwstockholm #trainingformars