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NEWS

 

Evoque Fashion Award: 25.000 Euro für Jungdesigner

Wenn ich mich in meinem näheren Freundeskreis so umschaue, sind die derzeit angesagtesten Jobs folgende:

1) Fotograf, denn jeder der sich ein bisschen in das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop reingefuchst hat, wünscht sich von Mami eine Spiegelreflexkamera und los geht’s.

2) Model, denn für den ersten Einstieg braucht es da nicht viel: man sollte nur bildschön sein und jung und dünn. Dann klappt das schon. Was folgt sind hunderte so genannte Test-Shootings. Irgendwann kommt dann der Durchbruch und Dior fragt für eine weltweite Kampagne an. Manchmal ist das zumindest so.

3) Designer, denn scheinbar möchte jeder gerne Unsummen an Geld für Stoffe ausgeben, sich an eine Nähmaschine setzen und Nächte durcharbeiten, nur um irgendwann mal die erste eigene Kollektion fertigzustellen um sie dann in einer total trendigen stillgelegten Fabrikhalle auf der Abschlussparty seiner sündhaft teuren privaten Mode-Universität zu zeigen.

Vor allem Letztere, also die Designer, haben bei den drei Traumjobs die schlechtesten Verdienstmöglichkeiten. Während Models und Fotografen gerne mal vierstellige Tagesgagen einstreichen, lassen sich viele Jungdesigner zum Monatsanfang immer noch ein bisschen Geld von den Eltern schicken. Das ist doch irgendwie unfair, oder!?

Aber damit ist jetzt Schluss, denn die Automarke Range Rover hat 25.000 Euro locker sitzen – und den “Evoque Fashion Award” ins Leben gerufen. Jungdesigner können sich auf der dazugehörigen Homepage mit ihrer selbstdesignten “Mode für den modernen Stadtmenschen” bewerben. Der Gewinner darf seine Kollektion in einer Kleinserie im Wert von mehr als 25.000 Euro produzieren lassen. Im QVEST-Magazin erscheint dann eine Modestrecke dazu. Da werden die befreundeten Fotografen und Models aber staunen.

Der “Evoque Fashion Award” wird übrigens gemeinsam mit der Onlineplattform Garmz und in Kooperation mit dem QVEST-Magazin ausgelobt und läuft vom 15. März bis zum 10. April 2011. Also husch, husch, liebe Designer!

LOOKBOOKS

 

FEEAS 2014 TOOLS Collection

Eine Kette, an der eine Metallzange baumelt, fotografiert auf einer behaarten Brust. Mehr Mann geht nicht.

Hinter dem außergewöhnlichen Schmuckprojekt FEEAS steckt Remedios, eine Designerin, die aus Madrid, Spanien, kommt und ihr Geld ursprünglich  als Grafikerin in der Werbung verdient hat. Doch irgendwann beschloss Remedios die Werbewelt zu verlassen, um sich selbst zu verwirklichen (Oh yeah!).

Ein Großteil ihrer Ketten für FEEAS – Made to Dislike –  besteht aus Flohrmarktfunden, denen durch eine individuelle Bearbeitung ein neuer Touch verliehen wird. Ein ähnliches Vorgehen, wie das auch in Madrid lebende Designer-Duo ANDRESGALLARDO, die auch auf spanischen Flohmärkten nach Elemente für ihre Kette suchen.

Doch im Gegensatz zu den Ketten von ANDRESGALLARDO wirken die Schmuckstücke von FEEAS vergleichsweise männlich, schwer und bisweilen angsteinflößend.

 

TRENDS

 

The Lamest Items of Clothing Recent History

Mode kann gnadenlos sein. Sie kann einen Angriff auf das Gemeinwohl darstellen. Das COMPLEX Magazine hat die schlimmsten Vorfälle in der jüngsten Geschichte in einer Hitlist des Grauens zusammengefasst:

Sleeveless Hoodies: Die ärmellosen Hoodies waren 2006 populär. Es war die Zeit, in der Justin Bieber zum Mann wurde. Das Pop-Idol, dem weltweit wenige Jahre später größter Respekt gezollt wurde, weil er mit einer brasilianischen Transe Geschlechtsverkehr hatte (sehr modern), war ein großer Fan der Hoodies. AMERICAN APPAREL, damals noch schwer angesagt, war die Marke, von der die ärmellosen Hoodies gekauft werden mussten. Ähnlich schlimm wie die Sleeveless Hoodies ist übrigens die Kombination aus Jackett und Kapuzenpullover. Ein Trend, der frühen 2000er, bei dem nicht ausgeschlossen ist, dass wir schon bald seine Rückkehr fürchten müssen.

Shants: Unter Shants versteht man lange Hosen, die mit Hilfe eines Reißverschluss in eine kurze Hose transformiert werden können. Der Begriff Shants war uns neu, da haben wir etwas gelernt, thank you, thank you, COMPLEX Magazine! Grundsätzlich finden wir den Gedanken der Transformation einer Hose durch Zipper gar nicht mal so übel. 1996 – dem Jahr der Shants – sah das natürlich noch ziemlich daneben aus. Beigefarbene Stoffhosen, deren Träger um Lässigkeit zu demonstrieren, gern ein Bein lang, ein Bein kurz getragen haben. Das war unschön. Doch wir finden, dass es höchste Zeit für eine zeitgemäße Variante der Shants ist.

Capris: Kein Männerbein wird jemals gut einer Caprihose aussehen. Denn Männerbeine sind, wenn man nicht gerade sein Geld mit dem Radsport verdient oder die alles verändernde Schallmauer Pubertät noch nicht durchbrochen hat, eine verdammt haarige Angelegenheit. Ein haariges Bein in einer weißen 3/4 Hose. Das kann nicht gut gehen.Wie schlimm eine Caprihose aussieht, bewies zuletzt der Rapper Pitbull der geschockten Weltöffentlichkeit bei seinem Auftritt bei der Eröffnungsfeier des “FIFA World Cup 2014″. Männer, deren Stampferl in einer 3/4 Hose stecken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zurechnungsfähig, daher Sicherheitsabstand wahren.

Sommerschal: Irgendjemand sollte all den Mittvierzigern erklären, dass ein Sommerschal zu zartosa La Martina Hemd und hellblonden Strähnchen eine fiese Angelegenheit ist. Der Schal, als modisches Statement, war vor vielen Jahren mal eine schöne Sache. Man denke an die Zeiten des Existenzialismus. Doch die Zeiten sind vorbei. Vielleicht für immer.

Mehr über Fashion Fauxpas der jüngsten Geschichte – darunter die Newsboy Cap, Fingerless Gloves und Chubbies – erfahrt ihr beim COMPLEX Magazine.

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