arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

“Eleven” by Boris Bidjan Saberi

Dass Boris Bidjan Saberi keine konventionelle Modenschau in Berlin zeigen wird, war abzusehen, doch mit einer derartigen Inszenierung, hatten wohl die wenigsten Besucher gerechnet. Location der Mode-Installation war die Galerie unter Berlin. Wie der Name schon vermuten lässt, befindet sich die Galerie unter der Erdoberfläche. Ein gigantisches Kellergewölbe, in dem Bidjan alle Räume für sein Gesamtkunstwerk “Eleven” nutze. Neben Bidjans Mode, die an Seilen von der Decke hing, gab es diverse Live-Performances zu sehen. Graffiti-Sprayer und Breakdancer, sowie ein avantgardistisches Hip Hop Trio.

Foto: David Kurt Karl Roth; Bidjans Werk

Foto: David Kurt Karl Roth; Wächter in Boris Bidjan Saberi

Selten, eigenlich noch nie, habe ich einer derartigen Veranstaltung beiwohnen dürfen. Ein Paradebeispiel für gekonnte Inszenierung. Bidjan zeigt, dass in Berlin sehr wohl innovative Fashion-Shows möglich sind. Auch das Publikum war im Vergleich zu anderen Berliner Mode-Veranstaltungen erfrischend anders. Andere Gesichter, irgendwie internationaler. Schwarz in schwarz, so kam ein Großteil des Publikums um dem deutsch-iranischen Modedesigner die Ehre zu erweisen. Alles in allem eine sehr gelungene Verstanlung, von der man sich mehr in Berlin wünscht.

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

TRENDS

LOOKS

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

924451_521842377959363_1567277849_n

Were huge fans of the Toilet Paper Magazine! Read our homage to Maurizio Cattelan on DANDY DIARY!

#039

VIDEO