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“Eleven” by Boris Bidjan Saberi

Dass Boris Bidjan Saberi keine konventionelle Modenschau in Berlin zeigen wird, war abzusehen, doch mit einer derartigen Inszenierung, hatten wohl die wenigsten Besucher gerechnet. Location der Mode-Installation war die Galerie unter Berlin. Wie der Name schon vermuten lässt, befindet sich die Galerie unter der Erdoberfläche. Ein gigantisches Kellergewölbe, in dem Bidjan alle Räume für sein Gesamtkunstwerk “Eleven” nutze. Neben Bidjans Mode, die an Seilen von der Decke hing, gab es diverse Live-Performances zu sehen. Graffiti-Sprayer und Breakdancer, sowie ein avantgardistisches Hip Hop Trio.

Foto: David Kurt Karl Roth; Bidjans Werk

Foto: David Kurt Karl Roth; Wächter in Boris Bidjan Saberi

Selten, eigenlich noch nie, habe ich einer derartigen Veranstaltung beiwohnen dürfen. Ein Paradebeispiel für gekonnte Inszenierung. Bidjan zeigt, dass in Berlin sehr wohl innovative Fashion-Shows möglich sind. Auch das Publikum war im Vergleich zu anderen Berliner Mode-Veranstaltungen erfrischend anders. Andere Gesichter, irgendwie internationaler. Schwarz in schwarz, so kam ein Großteil des Publikums um dem deutsch-iranischen Modedesigner die Ehre zu erweisen. Alles in allem eine sehr gelungene Verstanlung, von der man sich mehr in Berlin wünscht.

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QUIZ: Welcher Modeblogger liebt es an Ärschen zu riechen und verdient 15.000,- Dollar pro Monat?

Quizfrage: welcher Modeblogger kann nichtmal einen graden Satz schreiben, leckt sich täglich selbst am Arschloch und verdient trotzdem Geld mehr als ihr mit eurem verhassten Büro-Job (nämlich etwa 15.000,- Dollar pro Monat)?

Nein, nicht Sami Slimani – der verdient mehr. Und auch nicht Jessica Weiß - die kann schreiben (und leckt sich unseres Wissens nach nicht den Po).

Es ist Bodhi. Und im Gegensatz zu Sami Slimani ist Bodhi ein Hund.

Rund 15.000,- Dollar verdient der Köter pro Monat mit dem Modebloggen. Und das alles nur, weil seine Herrchen auf die Allerweltsidee kamen, ihrem Hund Männerklamotten anzuziehen – und dann die überaus smarte Idee hatten, daraus einen Blog zu machen.

Modemarken wie AMERICAN APPAREL, GANT und ASOS zahlen gern einige hundert Dollar dafür, dass Bodhi deren Kleidung trägt. Na, wenn’s halt sonst keiner macht (außer vielleicht Sami – hier zum Beispiel).

Wir nehmen uns auf jeden Fall ein Beispiel an den Top-Verdienern Bodhi und Sami und schnüffeln uns ab sofort öfter mal am eigenen Arschloch. Vielleicht haben wir dann ja auch bald Style und das Geld.

Von: Jakob

 

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