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NEWS

 

Einmal aussehen wie Olivier Zahm – Part II

Vor einigen Tagen habe ich den Entschluss gefasst, so aussehen zu wollen wie unser Lieblingsnackedei Olivier Zahm. Zumindest mal für einen Tag.

Hier ist das Ergebnis: ich trage, ganz im Zahmschen Stil, einen Motorradhelm (AGV), eine tropfenförmige Sonnenbrille (Vintage von Opa), ein offenes Hemd (Lee), eine Lederjacke (Dallas Premium Leather), eine weiße Jeans (7 for all Mankind via sojeans) und schwarze Lederstiefeletten (Vintage).

Ich trage den Helm übrigens bewusst lose auf den Kopf gesetzt. Das kenne ich noch von den angesagten Jungs aus der französischen Provinz, die während meines Schulaustauschs in der 7. Klasse mit ihren Vespas um die Girls gekreist sind. Was damals kool war, sollte heute nicht minder kool sein.

Bilder: Julius Schöllchen

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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