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Dürfen Männer Frauenhosen tragen? Na klar!

Ich erinnere mich noch, als sei es gestern gewesen – was es nachweislich nicht ist:

Damals vor etwa zehn Jahren, als die Röhrenhose als Trend gerade so am Horizont zu erkennen war, gingen David und ich in einen Second Hand-Jeansladen und suchten uns zwei möglichst enge Modelle aus. Natürlich ohne Stretch. Das gab es nämlich nicht.

Wir zwängten unsere Beine also in ziemlich steife, leicht stinkende, relativ enge schwarze Levi’s-Jeans aus den 1980ern. Selbstverständlich waren das Frauenhosen. Kein normaler Mensch (mit Ausnahme von Hedi Slimane) dachte damals daran, ultra-enge Jeans für Männer anzubieten. Wir trugen Frauenhosen – und das war damals auch irgendwie okay.

Heutzutage ist es das natürlich nicht mehr. Muss es auch nicht, denn es gibt dutzende Stretch-Hosen für Jungs. Die sind aber out wie Sau. Wer im Jahr 2012 noch enge Hosen trägt, gibt sich der Lächerlichkeit preis. Das kann niemand wollen.

Weil es aber auch heute wieder irre Trends gibt, die man unbedingt mitmachen sollte, ist es vollkommen okay wieder Frauenhosen zu tragen – zum Beispiel die des dänischen Labels Tabernacle Twins.

Auf der Kopenhagener Fashion Week hat das Designer-Duo seine Frauenkollektion für Herbst/Winter 2012 gezeigt. Wird sind neidisch und sauer auf all die Frauen, die diese scharfen, bedruckten Hosen tragen können und wollen das jetzt auch.

Hiermit also unsere Empfehlung: Jungs, kauft euch die Overall-Print-Hosen von den Tabernacle Twins und fühlt euch wie David und ich vor zehn Jahren. Mann, waren wir stolz.

Bilder: thisisjanewayne.com

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Dandy Diary mobile office touched down in Austria

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