arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Dreimal Fernost, dreimal Mode

Je länger ich mich mit Mode beschäftige, desto stärker  kristallisiert sich meine Leidenschaft für asiatische Designer heraus. Sie sorgen für wahre modische Innovationen. Daher möchte ich euch innerhalb der nächsten Tage meine drei Favoriten aus Fernost vorstellen. Anfangen werden wir bei Juun. J:

Modemacher JUUN J.

Ich liebe Juun. J. Das tue ich wirklich. Er zeigt Herrenmode, die gekonnt die Brücke von tragbar zu avantgardistisch schlägt. Der Koreaner, dessen Vorbild Helmut Lang ist, spielt oft mit soft fliessenden Stoffen. Basics wie Blazer, Mäntel, Hemden, Jacken und Shirts sind feste Bestandteile seiner Kollektionen. Doch gerade die Details, beispielsweise Reissverschlüsse, lassen seine Kreationen zu echten Highlights werden.

Spring/Summer 2011 Kollektion

Im Rahmen der Swiss Textile Awards bekam ich die Gelegenheit Juun. J persönlich kennen zulernen. Trotz sprachlichen Problemen, er spricht nur ungern Englisch, konnten wir uns mit Hilfe von Händen und Füssen über Schweizer Käse austauschen, auch ein wichtiges Thema.

Fotos: InterviewMagazine; Selectism

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

SPECIAL

LOOKBOOKS

TRENDS

LOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

12145595_709676605829841_1860360571_n

Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

#8211 #allthedog #noneofthebull