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NEWS

 

Dreimal Fernost, dreimal Mode

Je länger ich mich mit Mode beschäftige, desto stärker  kristallisiert sich meine Leidenschaft für asiatische Designer heraus. Sie sorgen für wahre modische Innovationen. Daher möchte ich euch innerhalb der nächsten Tage meine drei Favoriten aus Fernost vorstellen. Anfangen werden wir bei Juun. J:

Modemacher JUUN J.

Ich liebe Juun. J. Das tue ich wirklich. Er zeigt Herrenmode, die gekonnt die Brücke von tragbar zu avantgardistisch schlägt. Der Koreaner, dessen Vorbild Helmut Lang ist, spielt oft mit soft fliessenden Stoffen. Basics wie Blazer, Mäntel, Hemden, Jacken und Shirts sind feste Bestandteile seiner Kollektionen. Doch gerade die Details, beispielsweise Reissverschlüsse, lassen seine Kreationen zu echten Highlights werden.

Spring/Summer 2011 Kollektion

Im Rahmen der Swiss Textile Awards bekam ich die Gelegenheit Juun. J persönlich kennen zulernen. Trotz sprachlichen Problemen, er spricht nur ungern Englisch, konnten wir uns mit Hilfe von Händen und Füssen über Schweizer Käse austauschen, auch ein wichtiges Thema.

Fotos: InterviewMagazine; Selectism

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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