Drei “Must-Go-Shows”

Wenn man die diesjährige Eröffnungsshow als Indikator für die gesamte Berliner Modewoche werten darf, dann liebe Freunde des guten Geschmacks, haben wir eine wunderbare Fashion Week vor uns. Während die letzte Fashion Week in Berlin von Marcel Ostertag, einem eher durchschnittlichen Designer aus Bavaria, eröffnet wurde, gebührt diese Ehre nun dem Label A.F. Vandervorst. Neben dem belgischen Designer-Duo gibt es natürlich noch weitere Highlights am Bebelplatz zu bestaunen. Die drei „Must-Go-Shows, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, sind folgende:

Patrick Mohr Show

Foto: Canada.com; Patrick Mohr Model

Er polarisiert, er provoziert: Patrick Mohr. Das „Enfant Terrible“ hat es innerhalb kurzer Zeit, drei Shows im Zelt am Bebelplatz, geschafft eine feste Institution der Berliner Modewoche zu werden. Seine Shows sorgen für Spannung im Vorfeld und reichlich Gesprächsstoff im Nachhinein. Man darf gespannt sein, was sich der extrovertierte Modezar für diese Saison ausgedacht hat.

A.F. Vandervorst Show

Foto: Vogue.com; Designer-Duo A.F. Vandevorst

Wie anfangs schon angekündigt, stellt das belgische Label einen wahren Gewinn für die Berliner Modewoche dar. Dass Design-Duo, das sich auch privat seit Jahren glänzend versteht, zeigt erstmalig in Berlin. Normalerweise präsentieren Filip Arickx und Ann Vandevorst während der Pariser Modenschauen. Bekannt ist das A.F. Vandevorst für Asymetrie und Layering, gern auch ein wenig sportlicher. Sie designen für die Damenwelt, leider.

Vladimir Karaleev

Foto: Mary Scherpe; Designer Karaleev

Vladimir Karaleev zeigt erstmalig im Zelt bei den “Großen”, zu Recht. Nicht allzu lang ist es her, da bekam ich die Gelegenheit ein Interview mit dem bulgarischen Designer zu führen. Ein sehr sympathischer Mann, und nicht nur das, sondern auch außerordenlich talentiert. In seinen Kreationen scheinen sich Kunst, Architektur und Mode zu vereinen. Er hebt, und das ist sicher, das Niveou der Berliner Modewoche.

Category: Fashion Week Berlin

Tags: A.F: Vandevorst, Berlin Fashion Week 2011, Patrick Mohr, Vladimir Karaleev

Von: David

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