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NEWS

 

Dov Charney muss nicht blechen

Dov Charney, der Boss von American Apparel, muss keine 260 Millionen Dollar Schadensersatz an eine Ex-Mitarbeiterin seiner Modekette bezahlen. Glück gehabt. Der Testeron geladene Charney soll Irena Morales, ehemalige Managerin eines American Apparel Stores, über 8 Monate als Sex-Sklavin gehalten haben. Harter Vorwurf.

Morales – die Natascha Kampusch der Mode? Nicht wirklich. Mrs. Morales soll immer wieder E-Mails an ihren Boss geschrieben haben, in denen sie ihm sexuelle Offerten macht.  Der Brooklyn Supreme Court lehnte die Anklage ab.

Dass begrüßen wir. Wer die Eier hat und in Meetings im Adamstkostüm erscheint, der gehört auf die große Bühne, nicht hinter Gitter. Mehr Informationen zu dem Fall gibt es bei den Kollegen von DNAInfo.

Foto via Poder360.com

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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